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Hilsberg: Bad Endbach darf roden

WINDPARK RP lässt Baubeginn zu

Bad Endbach/ Gießen/ Dautphetal-Holzhausen. Bad Endbach darf am 1. Juli anfangen, vier Anlagen für den Windpark am Hilsberg zu bauen. Das Regierungspräsidium (RP) hat der Gemeinde gestern eine Ausnahmegenehmigung erteilt, dass sie auch mitten in der Brut- und Setzzeit am Hilsberg roden und bauen darf. Grund: Die meisten Vögel haben dann ausgebrütet, und das öffentliche Interesse am Windpark überwiegt die möglichen Konflikte mit der Natur.

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Beim Windpark "Hilsberg" wurde sicherlich gleich am Anfang der Fehler gemacht, umliegende Gemeinden, wie insbesondere Holzhausen, nicht einzubeziehen. Man hätte hier meiner Meinung nach eine Bürgerversammlung auch hier, mehr
veranstaltet von Bad Endbach, initiieren können, dann wären einige Ärgerlichkeiten sicherlich etwas abgedämpfter aufgetreten.
Trotz alledem aber halte ich persönlich die Stromversorgung für eine der größten Herausforderungen für die kommenden Jahrzehnte und auch danach. Was wir alle nicht (mehr) wollen, das ist schonmal ganz klar, sind gefährliche Atommeiler. Auf GAUs ala Tschernobyl und Fukushima haben wir alle absolut keinen Bock, das sollte nunmal für alle Zeiten passé sein. Nur, bleibt dann immer noch die Frage der Beschaffung von Strom auf einigermassen vernünftigem Wege. Kohlekraftwerke will hier in der Region auch keiner und Solarstrom, sind wir mal ehrlich, ist von der Leistungsausbeute in Relation zu mickrig. Die derzeit wirklich optimale Lösung hinsichtlich ökologischer Stromerzeugung und das in einigermassen umweltfreundlicher Weise ist, und das ist Fakt, hierzuregion einfach nur die Windenergie. Was Besseres gibt es derzeit nicht. Strom wollen wir alle haben, und Strom brauchen wir. Ansonsten: kein Internet, kein Mobilfunk, kein Fernsehen, kein gekochtes Essen, ums kurz zu machen: nix geht. Und somit muss man halt auch hier einmal bereit sein, diesen Kompromiss mit Waldrodung, Standort, Schlagschatten und akustischen Einschränkungen hinzunehmen. - Wer keinerlei Windkraft derzeit will, will auch kein Strom und möchte steinzeitlich weiterleben, so einfach ist das.
"Eine gute Nachricht?" - Schade, dass mal wieder dem wirtschaftlichen Interesse ein größerer Stellenwert zugeordnet wird als den ökologischen Belangen. Es wäre Unfug, zu dulden, dass die dortige natürliche Sukzession, mehr
sowie Brut- und Nahrungsstätten zerstört werden.
hier zeigt sich mal wieder, wie das RP Giessen um jeden Preis Genehmigungen für WKAn verteilt. Ich hoffe inständig, dass der Vogelschutzverein hier gerichtlich tätig wird und diesem Unsinn einen Riegel vorschiebt.
Kein mehr
ach so vermeintlich Grünes Windrad ist auch nur einen Tod eines Jungvogels wert! Wieso muss eigentlich auf einmal so schnell gebaut werden? Soll die bei der Planung vergeudete Zeit aufgeholt werden? Oder geht es wieder um das liebe Geld, was man durch so "doofe Vögel" verliert?
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