Keine Brandbeschleuniger bei Berghütte gefunden

POLIZEI Ermittler waren am Montag auf der Sackpfeife

Ein Feuer hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag vergangener Woche die Berghütte auf Biedenkopfs Hausberg vollständig zerstört. Aktuell versucht die Polizei, die Brandursache zu ermitteln. (Archivfoto: Valentin)

Allerdings sei es fraglich, ob die Ermittler der Polizei die Brandursache eindeutig klären werden können, sagte Polizeisprecher Martin Ahlich auf Anfrage dieser Zeitung am Dienstagvormittag. „Das Gebäude der Berghütte ist vollkommen zerstört. Es wird sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich den Auslöser des Feuers eindeutig zu identifizieren“, erklärte er.

Der Sachschaden am Gebäude beläuft sich nach ersten Erkenntnissen auf einen mindestens sechsstelligen Betrag, so Ahlich. Hinzu kommen laut dem Polizeisprecher noch die Kosten für das vollständig zerstörte Inventar. Summa summarum kommen insgesamt mindestens 140 000 Euro zusammen.

Rückmeldung von Versicherung erwartet

Im Biedenkopfer Rathaus wartet man indes ebenfalls auf die abschließenden Ergebnisse der Brandursachenermittlung. Zudem stehe noch die Rückmeldung vonseiten der Versicherung aus.

Die Berghütte war vergangene Woche in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (4. auf 5. Mai) unbemerkt niedergebrannt. Erst in den frühen Morgenstunden bemerkte ein Mitarbeiter der Stadt das Feuer und verständigte die Feuerwehr. Die Hütte, die erst jüngst einen neuen Pächter gefunden hatte, war da schon komplett verloren. Bis zum Freitagnachmittag war die Feuerwehr damit beschäftigt, Glutnester zu löschen.


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