Lahntalschule treibt es bunt

LTS Schulfest in Eigenregie

Schüler aller Klassen beteiligten sich kreativ an der Gestaltung des Festes. Wild kostümiert, konnte man ein Fun-Portrait von sich und seinen Freunden machen lassen, von Schülern zu bereitete Hotdogs futtern oder sich einen von zarter Hand gemalten Gesichtsschmuck zulegen. (Foto: Valentin)

Schüler aller Klassen beteiligten sich kreativ an der Gestaltung des Festes. Wild kostümiert, konnte man ein Fun-Portrait von sich und seinen Freunden machen lassen, von Schülern zu bereitete Hotdogs futtern oder sich einen von zarter Hand gemalten Gesichtsschmuck zulegen. (Foto: Valentin)

Schüler aller Klassen beteiligten sich kreativ an der Gestaltung des Festes. Wild kostümiert, konnte man ein Fun-Portrait von sich und seinen Freunden machen lassen, von Schülern zu bereitete Hotdogs futtern oder sich einen von zarter Hand gemalten Gesichtsschmuck zulegen. (Foto: Valentin)

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Federführend organisiert wurde dieses von der Schülervertretung, die jede Klasse aufgerufen hatte, sich mit einem eigenen Beitrag zu beteiligen.

So bauten die einen einen Geschicklichkeitsparcours auf, bei dem die Disziplinen jeweils innerhalb von 60 Sekunden absolviert werden mussten, eine andere Klasse verzierte die Unterarme ihrer Mitschüler mit Airbrush-Tattoos und eine dritte lud zu italienischen Leckereien und Cocktails ein.

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Wer wollte, konnte mit einem Tennisball auch Lehrer bewerfen - oder zumindest deren Konterfeis auf den Dosen beim Büchsenwerfen. Sportbegeisterte wiederum konnten sich im Limbo beweisen, auf Waveboards auf dem Schulhof fahren oder bei lauter Musik, die Technik-Chef Klaus Mälzner für die Besucher einspielte, in der Aula abtanzen.

Aber auch, wer es lieber feinsinnig und künstlerisch mochte, kam auf dem Fest nicht zu kurz: Diejenigen konnten dem Schulorchester und der Flötengruppe lauschen oder ihre eigenen Sangeskünste bei einer Runde Singstar demonstrieren. Die Chemiker schließlich luden ihre Gäste zu einer chemischen Weltreise ein, auf der sie Piraten laute Salut-Schüsse abgeben ließen und Stichflammen durch den Raum jagten.

Sogar für das Essen hatten die Schüler selbst gesorgt. In der Küche bereiten sie Hot Dogs zu, auf dem Gang servierten sie Bruschetta und ihre Eltern hatten für das Fest über 60 Kuchen gebacken.

"Wir haben den Schülern viel Freiraum gelassen, für das, was sie an diesem Tag machen wollen", erklärte der stellvertretende Schulleiter Michael Kanning. Und das habe sich ausgezahlt: "Es ist eine tolle Erfahrung zu sehen, dass jeder etwas macht. So etwas trägt auch zur Festigung der Gemeinschaft bei", betonte er.

Schülervertreter wollen das Fest alle zwei Jahre wieder aufleben lassen

Das fanden auch die drei Schulsprecherinnen Hannah Wiemers, Julia Thomä und Niele Hauf. Bei der Idee, die Klassen sich selbst organisieren und eigene Einfälle umsetzten zu lassen, hätten sie sich am letzten Schulfest vor zwei Jahren orientiert. Und daran solle auch künftig festgehalten werden, sagten die drei.

Die Schülervertreter wollen sich dafür einsetzen, dass das Schulfest künftig alle zwei Jahre stattfindet.

Zum großen Finale des Festes bekamen die Lahntalschüler übrigens Besuch von einer ehemaligen Mitschülerin. Yana Gercke schaute mit ihrer Band "Oh, Alaska" an ihrer alten Schule vorbei und gab für die Feiernden ein kleines Konzert.


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