Oberhessenschau startet am Mittwoch

MESSE  Rund 200 Aussteller, darunter 15 aus dem Hinterland / 20 000 Besucher erwartet

Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich gibt es bei der Oberhessenschau in Marburg vom 11. bis 15. April wieder einiges zu entdecken. 15 Hinterlände Unternehmen sind auch vor Ort. (Foto: Meistrell)
Viel los: Hunderte Besucher nutzen die Gelegenheit, um mit den Unternehmen ins Gespräch zu kommen. (Foto: Veranstalter)
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Die Oberhessenschau findet im jährlichen Wechsel mit der Fachausstellung Memo-Bauen statt. Für Andreas Kleine wird die Messe immer wieder ihrem Ruf gerecht, die „größte Verbraucherschau in der Region“ zu sein. „Sie ist“, so der Messe-Marburg-Chef, „eine feste Institution in dieser Region.“

In diesem Jahr werden sich an über 200 Ständen – 15 davon aus dem Hinterland – eine Vielzahl von Ausstellern aus den verschiedensten Themenbereichen präsentieren. Hierfür stehen auf dem Messeplatz Afföller moderne und beheizte Leichtbauhallen sowie ein großzügiges Freigelände zur Verfügung. „Wir haben wieder besonderen Wert auf eine Vielfältigkeit gelegt“, sagt Ausstellungsleiter Kleine. „Die Oberhessenschau soll schließlich zu einem Erlebnis für alle werden.“

Und die Aussichten dafür scheinen in diesem Jahr gut zu stehen, zumindest was die äußeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betrifft. „Der Konjunkturmotor läuft in Deutschland auf Hochtouren und die Binnennachfrage ziehe überaus positiv an. Und das ist natürlich auch hier in Marburg zu spüren, Schritt für Schritt“, so Kleine.

Der Ausstellungsleiter verweist in diesem Zusammenhang auf die Vorteile von Veranstaltungen wie der Oberhessenschau, die gezielt auf Familien und Endverbraucher zugeschnitten sei: Diese reichen, von der hohen Zahl der Direktkontakte in kürzester Zeit über die Betreuung der Stammkunden bis hin zum Binden zusätzlicher Kaufkraft. Es ließen sich Kunden ansprechen, die man sonst kaum erreiche; außerdem sei die Imagepflege ein wichtiger Faktor. Besucher wiederum hätten nicht nur die Möglichkeit, sich auf kleinem Raum zu informieren: „Sie können darüber hinaus sofort vergleichen.“

Ein fester Bestandteil der Oberhessenschau ist schon seit Beginn der Schwerpunkt Planen, Bauen und Wohnen. Das umfangreiche Branchenspektrum der auf diesem Feld vertretenen Firmen reicht vor dem Hintergrund geplanter Bauten, Umbauten, Renovierungen oder Modernisierungen von der Finanzierung über Fenster, Türen, Wintergärten, Markisen, Solar-, Sonnenschutz-, Heizungs-, Sanitäranlagen, Kaminen, ökologischen Baustoffen, Fassaden, Dach-, Mauerwerksanierungen und Küchen bis hin zu Wohnaccessoires. „Das Thema Energie und Energiesparen nimmt dabei wieder einen breiten Raum ein“, sagt Kleine.

Die Oberhessenschau öffnet an allen fünf Ausstellungstagen jeweils von 10 bis 18 Uhr ihre Pforten

Eng verbunden mit diesem Bereich ist der Schwerpunkt Hauswirtschaft, in dem es von der Pfanne bis zum Reinigungsartikel nicht nur um die gesamte Produktpalette rund um den Haushalt geht. Auch Möbel für die Küche oder fürs Wohnzimmer sowie Bekleidung von der Lederjacke über den Pelz bis hin zu anderen Textilien gehören dazu.

Kosmetische Artikel und Produkte aus der Nahrungs- und Genussmittelbranche ergänzen das Angebot. Banken, Sparkassen und Versicherungen decken weitgehend den Dienstleistungssektor ab, etwa wenn es um das Thema Altersvorsorge geht. Wer sich über Aus- und Weiterbildung, Berufsmöglichkeiten oder Umschulungen informieren will, kann dies bei der Oberhessenschau an den Ständen der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters tun. Ein weiterer Bereich rund um „Freizeit & Gesundheit” präsentiert die Seiten des Lebens, die sich unter anderem mit Entspannung, Bewegung, Vitalität, Urlaub und Co. beschäftigen.

Die 22. Oberhessenschau öffnet an allen fünf Ausstellungstagen jeweils von 10 bis 18 Uhr ihre Pforten. Erwachsene zahlen sieben Euro. Ermäßigte Karten kosten fünf Euro. Eine für zwei Erwachsene mit drei Kindern unter 16 Jahren gültige Familienkarte ist für zwölf Euro zu haben. Kinder unter zehn Jahren können in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos auf die Oberhessenschau.

Weitere Infos: www.messe-marburg.de. (crö)


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