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Strom aus der Region für die Region

GMBH Zehn Kommunen gründen mit privaten Partnern neuen Energieversorger

Bad Endbach/Dautphetal/Siegbach. Lange nichts gehört von der "Lahn-Dill-Bergland Energie", jener Idee eines neuen Energieversorgers, in dem sich Städte und Gemeinden zusammenschließen, um regenerativ Strom zu gewinnen - in der Region und für die Region. Lange nichts gehört heißt aber keineswegs, dass auch lange nichts passiert wäre. Im Gegenteil: Das Unternehmen soll im Frühjahr aus der Taufe gehoben werden. Wer will, kann Gründungsmitglied werden - so wie Siegbach.

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Als Nachtrag noch ein kleiner Vergleich:

Nehmen wir an, jemand habe ein Haus und auf dem Dach oder im Garten eine Batterie von Solarzellen.

Im Haus wird natürlich elektrische Energie genutzt. Folgerichtig sollte man mehr
erwarten, dass der Hausbesitzer dafür seinen selbst erzeugten Strom benutzt.

Er müsste natürlich mit dem Klammerbeutel gepudert sein, würde er das tun.

Die Zähler im Haus hängen an der öffentlichen Stromversorgung. Der selbst erzeugte Strom wird über einen eigenen Zähler in das Netz geleitet und dafür wird mehr Geld kassiert, als der Strom aus dem öffentlichen Netz kostet...

Hört sich vielleicht schizophren an, ist aber so...

Das ökologisch-wirtschaftliche Perpetuum Mobile wäre folgende Konstellation:

Ich beziehe Strom aus dem öffentlichen Netz und leite es auf der anderen Seite als Ökostrom wieder in das Netz. Ziemlich illegal aber theoretisch möglich. Anscheinend hat uns alle der Rinderwahnsinn schon lange befallen, wir haben es nur noch nicht bemerkt....
@HurricaneHenry:
Warum sollten die Betreiber an die Interessen der Bevölkerung denken?

Ein unbedarfter Leser könnte den Eindruck erhalten, dass die gewonnene Energie den Bewohnern der Region zugute kommt.

Das ist mehr
sowohl physikalisch als auch wirtschaftlich falsch.

Die Energie fließt in den großen Pool des europäischen Verbundnetzes. Eine Stromleitung nach Dillenburg oder Herborn zu erstellen, macht keinen Sinn (Schließlich wollen wir ja auch Strom haben, wenn der Wind mal gerade nicht weht).

Die zukünftigen Betreiber verkaufen also ihren Strom (subventioniert von der Allgemeinheit bis zum Gehtnichtmehr) überall hin. Wenn gerade mal kein Bedarf herrscht, wird er aber auch verschenkt oder sogar dafür gezahlt, dass er abgenommen wird. Die Allgemeinheit gleicht das ja aus...

Das Geschäftsmodell ist natürlich unschlagbar: Kommunen und Kirche besitzen die Grundstücke (warum haben die die eigentlich nicht schon lange verkauft, wenn sie doch angeblich so klamm sind?), die Kommunen geben sich selbst die Genehmigung, vielleicht gibt die Kirche noch ihren Segen hinzu...

Alle Schwierigkeiten, die einem privaten Betreiber zu schaffen machen würden, sind also aus dem Weg geräumt. Gleichzeitig kann man auch unliebsame Wettbewerber dank der Genehmigubgskompetenz fernhalten. Die Ökogesetzgebung sorgt dafür, dass an sich unwirtschaftliche Unternehmungen hochprofitabel werden.

Für das Betreiberkartell ist das eine Win-Win-Situation. Für den Bürger - der den ganzen Krempel bezahlen muss - eine Lose-Lose-Situation.

Wie altruistisch die Kommunen an die Bedürfnisse ihrer Bürger denken, kennen Sie ja aus der Diskussion über die Konzession für die Wasserversorgung in Herborn.

Im alten Rom gab es einen Volkstribunen, der die Interessen der Bevölkerung gegenüber dem Senat vertreten hat. In unserer fortschrittlichen Demokratie macht das der Senat angeblich selber ...
Hoffentlich macht sich da nicht nur "die GmbH" die eigenen Taschen voll, so dass die Bewohner bei der aktuellen Energiepreisentwicklung auch finanziell besser da stehen. Regenerative Energien sind schön und gut, aber mehr
nur dann wenn sich der Bürger diese auch leisten kann!
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