Vorsicht: Granaten niemals anfassen!

SPRENGSTOFF Vater und Sohn bringen gefundene Stabgranate zur Polizei

Diese Stabgranate wurde im Wald bei Niederweimar gefunden. (Foto: Polizei)

"Hier ist das Verhalten glücklicherweise gut gegangen und es ist nichts passiert, aber es hätte auch ganz anders ausgehen können", schreibt er in seiner Pressemitteilung und ergänzt: "Bitte Waffen, Handgranaten oder Geschosse oder sonstige eventuell Sprengstoff enthaltende Gegenstände nicht anfassen, nicht bewegen und schon gar nicht transportieren. Das ist gefährlich und deshalb den Experten des Kampfmittelräumdienstes zu überlassen!"

Der Mann aus Niederweimar hatte die Granate in eine Zeitung eingewickelt und zur Polizei nach Cappel gebracht. Der Sprengkörper war, wie sich nach der Untersuchung durch den Kampfmittelräumdienst herausstellte, glücklicherweise nicht mehr zündfähig.

Die Experten warnen dennoch: "Die Zündfähigkeit alter Waffen, Munition, Granaten oder Bomben ist äußerlich nicht erkennbar - schon gar nicht von Laien. Auch nach Jahrzehnten kann ein Zünder noch intakt sein und das Teil zum Explodieren bringen. Deshalb sollten diese Gegenstände auf keinen Fall bewegt werden. Den Fundort sichern, die Polizei verständigen und den Gegenstand durch den Kampfmittelräumdienst abholen lassen - das ist der richtige Weg!" (red)


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