DLRG macht Kinder "wasserfest"

mit v.l. Barbara Klappert (DLRG Arnsberg) Uli Seidel DLRG KV Lahn-Dill und Katja Maikowski (DLRG Arnsberg)
mit v.l. Barbara Klappert (DLRG Arnsberg) Uli Seidel DLRG KV Lahn-Dill und Katja Maikowski (DLRG Arnsberg)
Die Kinder testen die Rettungsgeräte am Strand
Die Kinder testen die Rettungsgeräte am Strand
Hier werden nochmal die Baderegln gelernt am Baderegel Puzzle
Hier werden nochmal die Baderegln gelernt am Baderegel Puzzle
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Ferienzeit ist Badezeit; ist es trocken, strömen tausendeMenschen an die Strände von Nord und Ostsee. Besonders die Kinder zieht es dannins Wasser. Damit es nicht zu Unfällen kommt, schickt die DLRG in diesemJahr  wieder die Baderegeln "auf Tour"und erklärt Ferienkindern, wie man sich am Meer verhalten soll. "Wer istdie DLRG", "Was bedeutet die rote Flagge am Rettungsturm","Welche Gefahren gibt es am Strand." Diese und viele andere Fragen beantwortendie DLRG und ihr Sponsor mit ihrem Präventionsprojekt "Baderegeln auf Tour- Nobbi macht wasserfest". Drei Rettungsschwimmer fahren mit einem Kleinbus die Nord-und Ostsee entlang. Im Gepäck haben sie tolle Materialien und Spielgeräte, um den Urlauberkindern die Baderegeln zu vermitteln und die vielenGefahrenquellen im und am Wasser aufzuzeigen.


 In  25 Tagen besuchendrei Teams mit drei  Rettungsschwimmern  35 Strände an der Nord-und Ostsee. Ein Team kam vom DLRG Kreisverband  Lahn-Dill (OG Aßlar)  Uli Seidel aus Aßlar und vom Bezirk Arnsberg (Sauerland) Barbara Klappert und Katja Maikowski., sie tourten jetzt  2 Wochen von Eckernförde über Damp, Glücksburg, Sylt, Amrum  und Föhr "Losgeht es ganz informativ.


Die Rettungsschwimmer erklären das Flaggensystem undwarum es so wichtig ist die Warnhinweise ernst zu nehmen. In einerBewegungsgeschichte lernen die Kinder anschließend den Alltag der Lebensretterkennen. Mit einem bunten Schwungtuch spielen sie das tosende Meer nach. Dochwenn sich die See beruhigt, können sie sich im Umgang mit echtenRettungsgeräten ausprobieren. Das Baderegel-Puzzle wir auch noch zusammengesetzt denn da gibt es viele Baderegln zu erklären. Im Puppentheater treffendie Freunde Rudi und Nobbi auf einander und erleben eine spannende Geschichterund ums Baden gehen.Es gibt immer wieder Badeunfälle, bei denen Kindersterben. Das wollen wir verhindern" sagt Uli Seidel von der DLRG.


Viele Eltern denken, dass ihre Kinder perfektschwimmen können, nur weil sie ein "Seepferdchen" haben. Dabei könnte derNachwuchs gerade einmal wenige Meter weit schwimmen und sich nur kurze Zeitüber Wasser halten. Zudem sind viele Eltern oft zu locker, lassen ihre Kinderleicht aus den Augen. Es kann zum Beispiel sein, dass ein Schwimmflügelrunterrutscht. Das passiert sehr schnell, wenn die Kinder mit Sonnencremeeingeschmiert sind.  Die ganze Tour istbis jetzt wieder ein ein voller Erfolg.


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