Honigetiketten gesetzlich richtig erstellen

Neue lebensmittelinformationsverordnung ab Dezember 2014 komplett in Kraft

Recherche durch flyerpilot.de/etiketten.htm

Zum einen gibt es die Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung zu beachten und zum anderen sollte man die Honigverordnung bestens kennen. Zusätzlich kommen die Fertigverpackungsordnung, die gesetzliche Grundlage über das Maß- sowie Eichwesen und die Los-Kennzeichnungsverordnung ins Spiel. Auch darf man keine eingetragenen Markenzeichen wie z.B. „Echter deutscher Honig“ benutzen.

Kennzeichnungselemente nach Richtlinien

Honig darf als Nahrungsmittel in Verpackungen sowie Gläsern nur dann gewerblich in den Handel gebracht werden, wenn dieser mit einer speziellen Kennzeichnung versehen ist. Die Verpackung sollte bestimmte Angaben beinhalten:

  • die Nennfüllmenge
  • das Mindesthaltbarkeitsdatum (entweder das genaue Datum oder die Loskennzeichnung)
  • Name sowie Anschrift des Verpackers, Verkäufers oder des Herstellers
  • Kennzeichnungselemente, welche in der Honigverordnung festgelegt wurden
  • Verkehrsbezeichnung (da Honig laut Verordnung nur aus einer Zutat besteht, reicht die Bezeichnung „Honig“)

Nach der neuen Lebensmittelinformationsverordnung muss die Mengenangabe für bis 1000g mindestens 4mm groß sein, gemessen an der x-Höhe, bis 200g 3mm, bis 50g 2mm.

Die gesetzlich angeforderten Informationen sind auf den Honiggläsern mit einer gut sichtbaren Etikettierung in deutscher Sprache, klar lesbar, leicht verständlich und nicht wegwischbar zu befestigen.

Ganz wichtig ist dabei, dass die notwendigen Vorgaben nicht durch Bildzeichen getrennt oder versteckt werden. Das Eichgesetz besteht darauf, dass die Gläser so gefüllt und strukturiert sein müssen, dass diese auf keinen Fall eine größere Füllmenge versprechen, als in Wirklichkeit enthalten sind.

Ordnungswidrigkeiten und Straftaten

Auch bei Honig der gewerbsmäßig in den Handel gebracht wird, gibt es bestimmte Sachen, welche unbedingt unterlassen werden sollten und strafrechtlich verfolgt werden. So darf man auf keinen Fall Honig in den Handel bringen, welcher den vorher erwähnten Anforderungen nicht entspricht.

Die Honigverordnung unterscheidet nach Gewinnungsart, Herkunft, Zweckbestimmung sowie Angebotsform. Es muss sichergestellt werden, dass speziell diese Honigsorte beinhaltet ist.


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