Rettungsschwimmer starten ihre Sicherheitsaktion in den Kindergärten im Lahn-Dill Kreis

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Jedes Jahr vor dem Beginn der Badesasion starten die Rettungsschwimmer der DLRG vom Kreisverband Lahn-Dill unter Leitung von Uli Seidel ( Beauftragter des Kiga -Projektes) aufs Neue ihre Reise durch die Kindergärten des Lahn-Dill Kreises. Mit dabei auch Melanie Waidhas (OG Solms)

Diese verstärkte Aufklärungsarbeit macht sich schon bemerkbar. Bei Badeunfällen 2011 starben 11 Kinder im Alter von 0 - 5 Jahre , das ist die niedrigste Bilanz seit dem Start des Präventionsprogrammes in dem Zeitraum von 2001-2011.

Mit Spiel und Spaß geben sie den Vorschulkindern einen Einblick in den Alltag am Strand oder Schwimmbad. Zusammen werden die Gefahren im und am Wasser besprochen auch wo es gefählich ist im heimischen Bereich wie etwa der Gartenteich oder die grüne Regentonne.

"Stop" rufen die 12 Vorschulkinder vom Kindergarten "Bärenland" in Wetzlar-Dutenhofen als der "Platschi" nur so aus Spaß um Hilfe ruft, um Rettungschwimmer " Rudi-Rettungsschwimmer" damit zu ärgern. Die Kinder und der Rudi erklären dem tollpatschigen Platschi, warum man nicht aus Spaß um Hilfe rufen darf. Das ist eine von vielen Baderegeln die die Vorschulkinder im "Bärenland" gelernt haben. Platschi und Rudi-Rettungsschwimmer sind Figuren in einem Puppentheater, mit dem am Ende des DLRG-Kindergartentages das gelernte Wissen noch einmal spielerisch "abgefragt" werden. Ziel des Kindergartentages ist es, den Kindern das Thema Sicherheit im und am Wasser zu vermitteln. Das geschieht auf altersgerechte Art und Weise. Die Kinder erleben beispielsweise in einer Bewegungsgeschichte, wie der Wachdienst-Tag eines DLRG-Rettungsschwimmers abläuft und wie Menschen, die im Wasser in Not geraten, geholfen wird. Da bekommen die Kinder Ferngläser aus Papprollen, mit denen sie aufs Wasser schauen und aufpassen, das niemanden etwas passiert. Gemeinsam werden die gelbe und rote Flagge gehisst, wobei die Kinder lernen , das die gelbe bedeutet, dass Kinder und Nichtschwimmer nicht mehr ins Wasser gehen sollten, während die rote Flagge aufgrund einer Gefahrenlage Badeverbot für alle bedeutet.  Dabei werden auch die zwei Rettungsgeräte die von der DLRG mitgebracht worden ( die Rettungsboje & der Rettungsball) von den Jungen und Mädchen ausprobiert. Über das Baderegellied und ein großes Baderegelpuzzle lernen die Kinder die Baderegeln kennen. Auch wurden nochmal die Eisregeln angesprochen da noch ja immer Eis auf den Seen vorhanden ist.

Die Resonanz aus den Kindergärten ist enorm. Eltern und Erzieher bestätigen uns, dass wir mit dem Programm die Kinder erreichen“, berichtet Uli Seidel vom DLRG Kreisverband Lahn-Dill

Ein Grund für die DLRG dieses Projekt zu entwickeln waren und sind die Ertrinkungszahlen,denn gerade im Vorschulalter sind Kinder besonders gefährdet. Sie können noch nicht oder nicht gut schwimmen und in ihrem kindlichen Übermut Gefahren nicht einschätzen.

Infos gibt es bei der DLRG unter: usa.uli-seidel(at)t-online.de

 

 


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