Brückmann will weiter wachsen

WIRTSCHAFT  Delegation des Kreises besichtigt Unternehmen in Dorlar

Wolfram Dette, Wolfgang Schuster und Kreishandwerksmeister Ralf Jeschke besichtigen ein Produkt Oliver Brückmanns (v.l.). (Foto: Landkreis)

Brückmann ist Spezialist für die Entwicklung und Fertigung elektronischer Geräte und Baugruppen, Schaltanlagen und Steuerungen. Die Firma entwickelt und produziert in zweiter Generation unter anderem für die Automobil-Branche, die optische Industrie und die Luftfahrtindustrie sowie für diverse Industriekunden. 2005 übernahmen Hans-Martin und Oliver Brückmann von ihren Eltern die Geschäfte.

Weil das Firmengebäude in Waldgirmes an seine Kapazitätsgrenzen gekommen war, wurde 2007 das neue Betriebsgebäude am Standort Lahnau-Dorlar mit mehr als 3200 Quadratmetern Gebäudefläche bezogen – kurz vor der Wirtschaftskrise, die große Auswirkung auf das Unternehmen hatte, erläuterte Geschäftsführer Oliver Brückmann. Damals war der Neubau für 120 Mitarbeiter geplant, die Zahl hat Brückmann kurz vor der Krise erreicht. Dank der Arbeitsagentur, die schnell Angebote zur Qualifizierung und Schulung angeboten hatte, blieb die Zahl konstant, Mitarbeiter seien weiterqualifiziert worden. Heute werden 190 Mitarbeiter beschäftigt.

Landrat Wolfgang Schuster wies auf das Verhältnis von Abiturienten – Lahnau hat hier eine der höchsten Quoten im Landkreis – und Auszubildenden hin. Die geringe Zahl von Ausbildungswilligen werde für die regionalen Unternehmen ein Problem, unterstrich Oliver Brückmann die Tatsache, dass jetzt schon Auszubildende fehlen. Auch mangele es an Wohnraum. Besonders geringer Qualifizierte können es sich kaum leisten, nahe zur Arbeitsstelle zu wohnen.

Angelika Berbuir, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar, wies auf Möglichkeiten hin, die Unternehmen nutzen können: Weiterqualifizierung, duales Studium, Perspektiven bieten. Entsprechend ist Brückmann Elektronik in der Region stark engagiert. Denn: Das Unternehmen möchte weiter wachsen. (red)


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