Fit machen für Jobs in aller Welt

Ministerbesuch  Puttrich informiert sich an Siemens-Schule über Auslandsaufenthalte

Europaministerin Lucia Puttrich probiert in der Siemens-Schule einen Fahrsimulator für Berufskraftfahrer aus. (Foto: Hessische Staatskanzlei)

„Für Studierende sind ein oder zwei Semester im Ausland heute selbstverständlich. Ich würde mich freuen, wenn viel mehr junge Menschen auch während ihrer Ausbildung eine Zeit im Ausland verbringen, um Erfahrungen zu sammeln“, sagte Puttrich. Die Europaministerin wies darauf hin, dass die Europäische Union Auslandsaufenthalte von Auszubildenden finanziell unterstützt. „Derzeit nutzten nur 4,5 Prozent aller deutschen Auszubildenden diese Möglichkeit“, bedauert Puttrich. Auslandsaufenthalte seien aber ein wichtiges Mittel zur Qualifizierung. Sie machen fit für den internationalen Arbeitsmarkt.

Sie lobte das Engagement der Werner-von-Siemens-Schule, die seit 2002 eine von 34 Europaschulen in Hessen ist. Schulleiter Michael Diehl hob hervor, dass die Schüler auf eine europäische Zukunft, auf fremde Lebens- und Arbeitswelten vorbereitet werden sollten.

4,5 Prozent der Azubis gehen ins Ausland

Die Siemens-Schule habe 2016 40 000 Euro aus EU-Mitteln erhalten, die vom Kreis als Schulträger in gleicher Höhe aufgestockt wurden. Das Geld diente zur Beschaffung von Komponenten zur Verbesserung der Informations- und Kommunikationstechnik. Weitere 100 000 Euro Fördermittel seien vorgesehen, die ebenfalls vom Kreis aufgestockt würden. (red)


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