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wortzumsonntag_k

Vor 500 Jahren gingen hierzulande Menschen aufeinander los. Der Grund: Christen warfen sich gegenseitig ketzerische Glaubenshaltungen vor. Zwar schrieben sich Katholiken wie Protestanten das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe hoch an die Fahne, aber am Ende zählten nicht Worte, sondern Taten und diese waren grausam. Je grausamer, umso besser, nach dem Motto: Der beste Gegner ist ein toter Gegner. Die Spaltung und eine lange Feindschaft war die Folge. Der eigentliche Sinn von Religion, Menschen zu Gott und zueinander zu führen, blieb unerfüllt. Doch nicht nur Religionen, auch Ideologien treiben Menschen aus- bzw. gegeneinander. Die Teilung unserer Nation in Ost und West – in Gut und Böse, hatte ebenso fatale Folgen. Mauern und verminte Grenzzonen, gegenseitige Beschuldigungen und Hetze spalteten erneut die Nation. Die alte wie die jüngste Geschichte haben deutlich gezeigt, dass das Handeln nach dem Motto „einander auf die Fresse hauen“ keinen Frieden nach sich zieht, sondern vielmehr die schon bestehenden Gräben noch vertieft. Groß war die Freude, als vor 28 Jahren die Mauer fiel. Doch spätestens nach der letzten Bundestagswahl zeigte sich, wie viele unsichtbaren Mauern und Zäune in den Köpfen und Herzen zahlreicher Menschen bis heute geblieben sind und wie wenig die Menschen aus der Geschichte gelernt haben. Es ist mit Sicherheit keine Alternative, weder für Deutschland, noch für irgendein anderes Land, mit dem alten separatistischen Gedankengut den Menschen eine bessere Zukunft zu versprechen. Eine neue Spaltung ist die Folge. Ich wünsche allen gut gesinnten Menschen, unabhängig von Religion und Herkunft die folgenden Zeilen von Eva Rechlin auf und dann auch in sich wirken zu lassen: Der Frieden wächst, wie Rosen blüh’n, so bunt, so schön und still, er fängt bei uns zu Hause an, bei jedem, der ihn will. Man braucht zum Frieden Fantasie und Liebe und Verstand, und wo es was zu heilen gibt: da braucht man jede Hand.

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