150 Jahre alt und kein bisschen müde

Helfer  DRK Kreisverband Wetzlar feiert Jubiläum mit einem großem Familienfest in der Bahnhofstraße

Viel zu sehen und zu erleben gab es beim Familienfest des DRK Kreisverbands Wetzlar. Die jüngsten Besucher konnten gleich einen Familien-Ersthelferpass machen. (Fotos: Pöllmitz)
Viel zu sehen und zu erleben gab es beim Familienfest des DRK Kreisverbands Wetzlar. Die jüngsten Besucher konnten gleich einen Familien-Ersthelferpass machen. (Fotos: Pöllmitz)
Auch Oberbürgermeister Manfred Wagner schaute sich an, was alles in einem Rettungswagen steckt. (Foto: Pöllmitz)
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„150 Jahre sind schon eine besondere Marke und es wurde in diesem Jahr schon mehrfach deutlich gemacht, wie wichtig die Arbeit des DRK nach dem Grundsatz des Gründers Henry Dunant ,Helfen ohne zu fragen wem‘ bis heute ist“, sagte Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD). „Ob Kriege oder Gesundheitskatastrophen – wir alle haben uns nicht ausgesucht, wo wir geboren sind – es geht immer um die Würde des Menschen“, fuhr Wagner fort und ließ auch andere Hilfsorganisationen nicht außen vor, in denen viele ehrenamtlich arbeiten.

Für Präsident Peter Wille war die Kulturmatinee das bisherige Highlight im DRK-Jubiläumsjahr

Gefragt nach seinem persönlichen Highlight der etlichen Veranstaltungen anlässlich des Jubiläums gefragt, nannte Kreisverbandspräsident Peter Wille die Kulturmatinee im Kellertheater, in der Henry Dunants Leben vorgestellt wurde. Wünsche an die Stadt Wetzlar hatte er keine: „Die Kooperation läuft bestens, wir treffen immer auf offenen Ohren.“ Das konnte OB Wagner nur bestätigen: „Wir begegnen uns auf Augenhöhe, stellen das Wohl der Stadtgesellschaft in den Fokus und mir liegt es am Herzen, die ehrenamtliche Leistung noch mehr in den Vordergrund zu rücken.“

Gemeinsam das weiter verstärken, was bisher die Entwicklung prägte, soll die Zukunft sichern. Wille erinnerte an den Vermisstensuchdienst, den er als Kind als segensreiche Einrichtung empfand, aber auch an die Hilfe für die Flüchtlinge im Camp auf der Spilburg. „Ich habe vorher nie so intensiv realisiert, welche Bedeutung das Ehrenamt im DRK hat: Die Menschen haben Beruf und Familie hinten angestellt und mitgemacht und verdienen größten Respekt!“ Moderator Frank Mignon hieß außerdem noch viele weitere Vertreter des öffentlichen Lebens willkommen.

Angefangen beim Rettungsdienst über Hausnotruf bis zur Rettungshundestaffel, in der Bahnhofstraße gab es viel zu sehen, zu hören und zu erleben.

Das Bühnenprogramm eröffnete „Gerry the voice of Elvis“, der den Platz in Bewegung brachte und später waren es Antje und die Dominos, die für Stimmung sorgten. Mit einer Zaubershow begeisterten Michael O. und Benny, die Rettungswagen-Hüpfburg war zu keinem Zeitpunkt leer, Kinder wurden geschminkt, bekamen coole Tattoos auf die Haut und konnten ihren Familien-Ersthelferpass machen.

Welche Technik in einem Rettungswagen steckt wurde vorgestellt, der mobile soziale Dienst war dabei und beeindruckend waren auch die Lastwagen mit Wasseraufbereitungsanlage oder Notstromaggregat. Erste Hilfe, betreutes Reisen, Bewegungsangebote und selbst die Erste Hilfe bei Tieren – nichts wurde vergessen. Als Partner des DRK trat auch Volunta in Aktion, die Gesellschaft des DRK Hessen organisiert in Hessen und der ganzen Welt den Freiwilligendienst. Natürlich gab es auch ordentliche Verpflegung und Bewirtung, so dass sich alle Gäste bei „ihrem“ DRK rundum wohl fühlten.


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