200 demonstrieren gegen NPD

Rund 200 Gegendemonstranten haben am Freitagabend in Naunheim gegen die NPD protestiert. (Foto: D. Weber)

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Noch bevor die knapp 30 Anhänger der NPD sich zu ihrer Kundgebung an der Kreuzung vor der Firma Krombach Optik versammeln konnten, hatte dort die deutlich größere Gruppe der Gegendemonstranten dem Wetzlarer Stadtoberhaupt symbolisch und mit Redebeiträgen bereits den Rücken gestärkt.

200 demonstrieren gegen NPD und für Wagner

Bei den Unterstützern vor seinem Haus bedankte sich der OB persönlich dafür, dass diese sich "so solidarisch mit ihm und der Stadt zeigen und Flagge zeigen gegen diesen rechten Spuk", sagte Wagner. 

Als die Anhänger der NPD gegen 20.30 Uhr am Ort ihrer ersten Kundgebung eintrafen, störten die Gegendemonstranten die Reden durch Pfiffe und Rufe derart, dass diese kaum zu hören waren.  

Gegen 21 Uhr zog der Protestzug der NPD weiter durch Naunheim und löste sich wenig später auf. Beide Versammlungen verliefen laut Polizei ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Mit ihrer Demo protestierte die NPD gegen das Verhalten der Stadt und die Geschehnisse rund um den 24. März. Damals hatte die Stadt den Rechtsextremen den Zutritt zur Stadthalle für eine Wahlkampfveranstaltung mit Rechtsrockkonzert verweigert.


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Kommentare (2)
"Ein Bürgermeister der solch ein Verhalten an den Tag legt und die Gesetze bricht, andere Menschen aufhetzt, der ist verfassungswidrig und müsste in den Strafvollzug." von Vollkommenheit (sic!!!) 21.07.2018, 08:38 mehr
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Hetzen tun Ihre Freunde von der verfassungsfeindlichen NPD. Was hat Herr Wagner getan, dass er in den Strafvollzug muss? Welche Gesetze hat er gebrochen? Lächerlich und mehr als peinlich , was Sie da schreiben. Und solche Texte kommen meist von Leuten, die zu feige sind, mit ihrem Namen zu ihrer Meining zu stehen.
Ein Bürgermeister der solch ein Verhalten an den Tag legt und die Gesetze bricht, andere Menschen aufhetzt, der ist verfassungswidrig und müsste in den Strafvollzug.
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