Lesezeit für diesen Artikel (894 Wörter): 3 Minuten, 53 Sekunden
Vielen Dank,
dass Ihnen mittelhessen.de so gut gefällt!
Registrieren
Sie sind bereits registriert? Zum Login
Sie sind bereits Abonnent einer unserer Tageszeitungen und haben noch keine Zugangsdaten? Zur Schnellregistrierung
Unsere Angebote

Abonnement ONLINE.

Unbegrenzter Zugriff auf alle Inhalte für mittelhessen.de und die News-App.

6,90 €

Abonnement DIGITAL.

Unbegrenzter Zugriff auf das E-Paper Ihrer Tageszeitung, mittelhessen.de und die News-App.

25,90 €

Monatspass

Unbegrenzter Zugriff auf die Onlineausgabe Ihrer Tageszeitung für 30 Tage

Bezahlung per Handy Bezahlung über PayPal
Bevor es weiter geht...

... ein spannendes Angebot für Sie als treuen Leser:

 

Unser Abonnement ONLINE ist aktuell im ersten Monat kostenfrei (danach, 6,90 € monatlich). Sie erhalten damit vollen Zugriff auf alle Inhalte auf mittelhessen.de und in der News-App.

 

Sie wollen sich nicht lange an einen Vertrag binden?
Kein Problem! Sie können monatlich kündigen.

Monatspass
Bitte Zahlungsart wählen:

7,90 €

Tagespass

Unbegrenzter Zugriff auf die Onlineausgabe Ihrer Tageszeitung für 24 Stunden

Bezahlung per Handy Bezahlung über PayPal
Bevor es weiter geht...

... ein spannendes Angebot für Sie als treuen Leser:

 

Unser Abonnement ONLINE ist aktuell im ersten Monat kostenfrei (danach, 6,90 € monatlich). Sie erhalten damit vollen Zugriff auf alle Inhalte auf mittelhessen.de und in der News-App.

 

Sie wollen sich nicht lange an einen Vertrag binden?
Kein Problem! Sie können monatlich kündigen.

Tagespass
Bitte Zahlungsart wählen:

1,80 €

Alle Angebote im Überblick

Sie haben Fragen oder benötigen Hilfe? Dann rufen Sie uns an unter 06441 959-99 oder senden uns eine E-Mail an service(at)mittelhessen.de

Anwohner verbuchen Woolrec-Aus als ihren Erfolg

Am Ende ist nicht alles gut

Braunfels/Gießen. Am Tag nach dem endgültigen Woolrec-Aus liegen Freude und Skepsis noch immer nah beieinander. Öl ins Feuer gießt der Frankfurter Rechtsanwalt Matthias Möller-Meinecke. Er sagt, nicht das Regierungspräsidium, sondern allein die Anwohner hätten dem "Risiko-Betrieb" den Garaus gemacht.

Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2013
Riesengroße Erleichterung, dass diese furchtbare Pseudo-"Recycling"-Firma, die immer nur eine Giftmüllschredder-Anlage war, aus Tiefenbach verschwindet.
Warum aber nicht schon 10 Jahre früher?
Und wie geht es jetzt mehr
weiter?
Wer saniert das Gelände? Glaubt etwa wirklich jemand, Woolrec würde das machen?
Außerdem: Sollen die Verantwortlichen dafür, dass die Tiefenbacher 10 Jahre dieser skandalösen Schredderfirma ausgesetzt worden waren, durch den Vertrag des RP mit Woolrec geschont werden?
Eine unter sehr fragwürdigen Umständen erteilte Genehmigung wurde also getauscht gegen 11 (!) Verfügungen/Anklagen, die zum großen Teil auf leicht nachvollziehbaren Fakten beruhen. Nachdem Notgeschäftsführer mehr
Schütze-Nolting laut Frankfurter Rundschau eine „wirtschaftlich sinnvolle Tätigkeit an dem Standort nicht mehr (für) möglich“ hält, hat man quasi „Alles gegen Nichts“ getauscht. Das moderne Märchen vom „Lars im Glück“ halt.

Folgende Fragen stellen sich die Tiefenbacher nun:

+ Wer kontrolliert die ordnungsgemäße Wiederherstellung des Betriebsgeländes? Die Hallenstäube könnten auch in die Lahn gekippt werden ... oder zum Verwehen irgendwo auf Halde!

+ Wird jetzt endlich der nicht genehmigte Drehrohrofen abgerissen bevor man ihn zur Geländesanierung missbraucht oder will man damit gar die zukünftige „Produktion“ betreiben?

+ Werden die Belastungen in Tiefenbach weiter verfolgt, z.B. finden die weiteren angekündigten Proben im Frühjahr statt, gibt es integrierende Schadstofferfassungen z.B. aus der Analyse von Fichtennadeln oder der Untersuchung der unmittelbaren Anwohner?

+ Wird die politische Aufklärung weiter betrieben, oder hat z.B. der Umweltausschuss im Landtag das Thema nun nicht mehr auf der Agenda? Welche Rolle spielen alte Seilschaften aus dem Bereich der juristischen Fakultät der Justus-Liebig-Universität?

+ Werden potentielle Folgeschäden vermieden, indem man überprüft, ob die Deponierungen durch Woolrec sachgerecht waren: kam immer alles Woolit auf Deponien oder steckt es auch z.B. in Tongruben; gibt es Deponierungen von angereichertem Woolit (Schwermetalle/Dioxine) auf
einfachen Deponien, die die Zusatzstoffe gar nicht hätten annehmen dürfen, z.B. wegen mangelnder Abdichtung?

+ Wer schaut den RP-Mitarbeitern auf die Finger, wenn es um einen Nachfolge-Betrieb geht?
Mehr aus Region Wetzlar