Besitzer gesteht, seinen Hund erhängt zu haben

(Foto: Polizei)

Am Donnerstag nahmen Polizisten den 26-jährigen Mittelhessen vorläufig fest. In seiner Vernehmung gab er zu, den Hund im Schwalbacher Wald aufgehängt zu haben. Da keine Haftgründe vorliegen, wurde er nach seiner Vernehmung und der erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen.

In seiner Vernehmung sprach er von einer Kurzschlussreaktion, die er auf seine belastende private und berufliche Situation zurückführte. In Verbindung mit dem Wesen des Hundes sei die Belastung letztlich so groß geworden, so dass er sich entschloss das Tier zu töten. Er wählte einen abgelegenen Ort im Wald bei Schwalbach und hängte den Hund auf. Nach eigenen Angaben blieb er nicht bis zum Tod des Tieres. Ein Verkehrsunfall Mitte Dezember war der Grund für die Operation am Hinterlauf des Hundes.

Die Polizei wirft dem 26-Jährigen das Töten eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund vor. Das Tierschutzgesetz sieht hierfür eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor. (red)


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Kommentare (6)
"Private Probleme" bzw. "Überforderung" als Grund für diese widerwärtige und bestialische Tötung eines vollkommen unschuldigen und wehrlosen Tieres anzugeben, ist an Stumpfsinn nicht zu überbieten. Aber mehr
"Kurzschlußhandlung" noch als Entschuldigung anzuführen, ist vollkommen daneben. Solch ein Kampf ums Überleben dauert bis zu 2 Tage. Der Mann hätte also, nachdem er ausgeschlafen hat, immer noch genügend Zeit gehabt, nach dem Hund zu schauen und ihn zu retten. War er dazu zu feige? So jemand gehört für lange lange Zeit hinter Gittern. So jemanden darf man auch nicht auf Menschen loslassen.
Es besteht nicht der geringste Zweifel, dass das in eine Bewährungsstrafe mündet, wenn nicht ein nennenswertes Vorstrafenregister zu ähnlich gelagerten Fällen existiert. Man braucht sich nur die Urteile vor Augen zu mehr
führen, wenn Landwirte oder Schafhirten ihre Tiere schuldhaft verwahrlosen, verhungern, erfrieren oder sonst wie krepieren lassen. Zivilrechtlich ist ein Hund zudem weiterhin nicht mehr als eine "Sache".

Einfältig ist der Beschuldigte außerdem. Bereits damit ist er fürs Leben einigermaßen gestraft. Denn wer ist schon emotional in der Lage, einen Hund aufzuhängen und dann so weich, dass er es nicht durchhält, zu schweigen?! Zumal ihm sicher niemand hätte etwas nachweisen können, wenn er stattdessen (schutz-)behauptet hätte, der Hund habe sich beim Spaziergang samt Leine losgerissen und sei abgehauen.
Danke an die Polizeibeamten die an dem Fall drangeblieben sind und den Täter ermittelt haben . Jetzt gilt es einen Richter zu finden , der den Mut hat endlich mal ein Zeichen zu setzen eine solch abscheulicheTat mehr
abzustrafen und ein Urteil zu fällen das in Zukunft eine abschreckendere Wirkung zeigt . Auch wenn es den armen Kerl nicht wieder lebendig macht . Jörg Meier Wetlar Hermannstein
Die am häufigsten genannte Ausrede Er hatte eine schlimme Kindheit scheint auch weiterhin die Gerichte zu beindrucken. Selbst wenn, berechtigt es niemanden als Erwachsener sich kriminell zu verhalten. Ich hoffe das die mehr
Medien den Fall weiter verfolgen. Solche verhaltensgestörte Personen gehören hinter Schloss und Riegel und deren Namen sollte man veröffentlichen. Zudem sollte das im Personalausweis vermerkt werden und lebenslanges Tierhalteverbot ausgesprochen werden. Solche Kreaturen dürften noch keinen Zierfisch im Aquarium halten.
Alles unter 3 Jahre oder eine Geldstrafe wäre ein Hohn / genauso seh ich das auch.
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