Blitz, Spinner, Handkäs und gute Gespräche

Tradition 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beim WNZ-Pressestammtisch im Landwirtschaftlichen Museum

Chefredakteur Uwe Röndigs zeigt Wetzlars Feuerwehrchef Erwin Strunk (links) und Friedel Schäfer, was die App ihrer Zeitung so alles kann.

Zwiegespräch: Manfred Kinne, Vorsitzender der Bürgerstiftung (links), und Wetzlardruck-Geschäftsführer Michael Emmerich.

Bahnt sich da Schwarzgrünes in Wetzlar an? Die Stadträte Norbert Kortlüke (Grüne, links) und Thomas Heyer (CDU, Mitte) sind bester Laune.

In der besonderen Atmosphäre des landwirtschaftlichen Museums direkt neben dem Festgelände trafen beim Pressestammtisch der WNZ Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. Ein reger Austausch entwickelte sich – nicht nur über das Fest, das währenddessen nebenan weiterging. (Fotos: Reeber)

Fern von Berlin und doch mitten im Trubel: Bundestagsabgeordnete Sibylle Pfeiffer (CDU), hinten Kay Velte, Leiter des Stadtbetriebsamtes.

Versteigerung des HSG-Trikots für den guten Zweck: Redaktionsleiter Martin H.Heller (l.) und Manfred Kinne von der Bürgerstiftung.(Foto: Gross)

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Im „Allerheiligsten“ des Landwirtschaftlichen Vereins Lahn-Dill zwischen historischen Dreschmaschinen begrüßten Wetzlardruck-Geschäftsführer Michael Emmerich und Chefredakteur Uwe Röndigs die geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Regierungspräsident, Landrat und Oberbürgermeister trafen auf Bürgermeister aus dem Wetzlarer Umland, Vertreter von Behörden, von Handel, Gewerbe und Banken, von Vereinen, Kultur, Kirche, Feuerwehr und natürlich jede Menge Journalisten. So gab es viel Gelegenheit zum Plausch, zur Information und zum Kennenlernen.

Den Gesprächsstoff lieferte in vielen Fällen das Ochsenfest selbst. Zu den Top-Themen gehörte – wen wundert’s der Eichenprozessionsspinner mit all den Witzen, die seit Tagen über das giftige Tierchen gerissen werden. Nur knapp geschlagen wurde der haarige Angriff auf das Volksfest vom Unwetter am Vorabend und dem Blitzeinschlag in den „Jules Verne Tower“.

Bürgermeister und Landfrauen aus Hüttenberg servierten traditionsgemäß Handkäs’ mit Musik

Emmerich dankte dem Landwirtschaftlichen Verein mit Wolfgang Hofmann an der Spitze, dass er das Sommerwetter zum richtigen Zeitpunkt bestellt habe. Röndigs lobte die Festverantwortlichen dafür, dass sie trotz des „Spinners“ gute Nerven bewiesen hätten. „Es wäre eine Katastrophe gewesen, wenn das Ochsenfest nicht stattgefunden hätte.“

Hüttenbergs Bürgermeister Christof Heller legte sich als „Handkäs-König“ mächtig ins Zeug: Zusammen mit Petra Weber und Anja Sames von den Hüttenberger Landfrauen servierte er Hüttenberger Handkäs – oft mit Musik und selten ohne.

Dafür, dass der Pressestammtisch auch einen Beitrag für den guten Zweck leistete, sorgten die Bürgerstiftung Wetzlar und der Verein „Helft uns helfen“ dieser Zeitung mit der Versteigerung eines Trikots des Handballbundesligisten HSG Wetzlar. Das von allen HSG-Spielen signierte „Unikat“ aus dem Spiel gegen den THW Kiel wechselte nach den animierenden Worten von „Auktionator“ und WNZ-Lokalredaktionsleiter Martin H. Heller für 550 Euro den Besitzer – zugunsten von Charly & Lotte“, Projekt zur Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen am Hospiz Haus Emmaus. Erstanden hat es Stephanie Wagner als „Unterhändlerin für einen echten HSG-Fan“.


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