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Bürger fordern Mitwirkung

DIOXINBELASTUNG Fragen zu Gutachten

"Erst wurden wir über eine Stunde mit unsäglichen Präsentationen eingeschläfert, in denen alles, was in Bezug auf Dioxine und Schwermetalle auch nur irgendwie problematisch war, heruntergespielt wurde", schreiben die Bürger. Zudem habe kein Behördenvertreter erklärt, was denn nun eigentlich eine "normale Dioxinbelastung" für Äpfel, Tomaten und Futtermittel sei, so die Kritik, die vor allem dem Leiter des Hessischen Landeslabors, Hubertus Brunn, "Zynismus" vorwirft.

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Es wundert mich, dass Herr Dr. Witteck anscheinend noch immer glaubt, unter dem Deckmantel der Naivität seine wahren Schachzüge verbergen zu können. Wie kann er denn nach den Erfahrungen mit Professor Gäth und mit mehr
seinen eigenen Mitarbeitern so viel blindes Vertrauen in die "Beamten des Landes Hessen" stecken?

Herr Prof. Eikmann ist als Verfasser der Nohra-Studie bekannt, in der er den Einfluss des Fluglärms auf die Gesundheit im Rhein-Main-Gebiet bestreitet. Auftraggeber war die Fraport. Zu behaupten das sei nicht industriefreundlich ist ja wohl mehr als peinlich.

Gleichzeitig lässt er zu, dass seine Pressesprecherin noch vor der Bürgerversammlung in Tiefenbach schriftlich bekanntgibt der Gutachter der IG Tiefenbach habe einen Rechenfehler gemacht. Ja welchen denn bitte schön, vielleicht dass er die unliebsamen Messwerte nicht aus der Rechnung rausgenommen hat, oder dass er sich an die Empfehlungen der EU und der Weltgesundheitsorganisation hält?
Kindermund und die Wahrheit: Eine Tiefenbacherin sagte Herrn Brunn bei der Bürgerversammlung,sie würde ihren Kindern keine Äpfel mehr aus ihrem Garten geben. Herr Brunn meinte dazu (ziemlich von oben herab), sie solle mehr
ihm doch die Äpfel geben für seinen Enkelsohn. Darauf hörte ich einen Jungen hinter mir zu seiner Mutter sagen: „Mama, ich glaube, der mag seinen Enkel nicht.“
Wer soll denn jetzt schon wieder auf die Tiefenbacher losgelassen werden? Der erste Professor erklärte ständig, wie unbedenklich Woolit und die Woolit-Produktion sind, der zweite Professor erklärt ständig, wie mehr
unbedenklich die Dioxine in Tiefenbacher Obst und Gemüse sind, der dritte Professor wird wahrscheinlich bald erklären, wie unbedenklich so eine Dioxinschleuder neben dem eigenen Wohnhaus ist, wenn man nur keine Angst davor hat.

Was soll das also? Hoffen die Behörden - vom Landeslabor Hessen bis hin zum Umweltministerium - vielleicht, dass die Tiefenbacher in Ehrfurcht vor den hohen Herren erstarren und ihren Kampf um die Gesundheit ihrer Kinder aufgeben? Die Bürgerversammlung müsste die Behörden eigentlich eines besseren belehrt haben, die Tiefenbacher haben nämlich sehr schnell hinter die Fassade geschaut.
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