Bundespräsident erhält Elsie-Kühn-Leitz-Preis

Europa  Würdigung des Engagements als Außenminister / Preisgeld dient Ausbau des Deutsch-Französischen Jugendwerks

Dr. Oliver Nass (Stifterfamilie und Enkel von Elsie Kühn-Leitz) überreicht die Auszeichnung an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dessen Frau Elke Büdenbender. (Foto: Bundesregierung/Guido Bergmann)

Die Vereinigung der Deutsch-Französischen Gesellschaften für Europa e. V. (VDFG) würdigt damit Steinmeiers „umsichtige wie zielstrebige Umsetzung der Verantwortung und der Vorreiterrolle Deutschlands und Frankreichs für den Aufbau eines demokratischen und solidarischen Europas“ als Bundesaußenminister. Die Preisübergabe fand in Schloss Bellevue in Berlin statt.

VDFG hat über 40 000 Mitglieder

Der Elsie-Kühn-Leitz-Preis ist mit 10 000 Euro dotiert und wird seit 1986 in der Regel alle zwei Jahre für herausragende Verdienste um die Völkerverständigung zwischen Deutschland und Frankreich und die europäischen Einigung verliehen.

Das Preisgeld wird dem Ausbau der vom Deutsch-Französischen Jugendwerk initiierten Plattform „Parkur“ zugutekommen, die junge Erwachsene, die im Partnerland ein Praktikum absolvieren möchten, mit sprachlichen, beruflichen und interkulturellen Bildungsangebot bei der Vorbereitung unterstützt.

Zu den bisherigen Preisträgern zählen Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl, der ehemalige französische Staatspräsident Valéry Giscard-d’Estaing, EU-Kommissions-Präsident Jean-Claude Junker, der Historiker Joseph Rovan, der Kunsthistoriker und Museumsleiter Werner Spiess, der Journalist Peter Scholl-Latour, die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer sowie auch der deutsch-französische TV-Kulturkanal „Arte“ und die südfranzösische Stadt Avignon, die Partnerstadt von Wetzlar.

Elsie Kühn-Leitz war die Gründungspräsidentin der VDFG, die in Deutschland und Frankreich 160 und 190 Mitgliedsorganisationen mit insgesamt über 40 000 Mitglieder vereint. (red)


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