Ernst-Leitz-Hotel feiert Eröffnung

Gesellschaft  Mehr als 300 Gäste gratulieren Betreiber Arcona zum Start in Wetzlar

Empfgang auf dem roten Teppich (v. l.): Hoteldirektor Dirk Kagel, OB Manfred Wagner, Arcona-Sprecherin Christiane Winter-Thumann und Arcona-Geschäftsführer Alexander Winter. (Foto: Gross)
Das Trio Living Dolls sorgte für amüsante Einlagen. (Foto: Gross)
Im LIVINGroom des Ernst-Leitz-Hotels stehen eine Sitzecke mit Fernseher, Bibliothek und Arbeitsmöglichkeit zur Verfügung. (Foto: Gross)
In der LIVINGkitchen richteten Daniel Lautenschläger und Nico Häußer die Desserts an. (Foto: Gross)
Bei „Flying Food“ kamen die Gäste im Foyer des Ernst-Leitz-Hotels ins Gespräch. (Foto: Gross)
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Oberbürgermeister Manfred Wagner, Landrat Wolfgang Schuster, Bundestagsmitglied Hans-Jürgen Irmer sowie Mitglieder der Leitz-Familie und Leica-Mehrheitseigner Andreas Kaufmann waren nur einige der prominenten Gäste, die Arcona-Chef Alexander Winter und Hoteldirektor Dirk Kagel zur Eröffnung des modernen Boutique-Hotels mit 129 Zimmern, Appartements und Suiten am roten Teppich vor dem Portal im Leitz-Park III begrüßten.

Leben herrscht in dem Haus der „Arcona Living“-Sparte schon seit 1. Mai, da wurden die ersten Übernachtungsgäste empfangen. Mit den Buchungszahlen zum Start ist Kagel mehr als zufrieden, besonders freut ihn, dass viele Wetzlarer das „Probeschlafen“-Exklusivangebot nutzen. Arcona sei es wichtig, mit dem Ernst-Leitz-Hotel Teil der Stadt Wetzlar zu sein, so Kagel.

Winter erinnerte sich an seinen ersten Wetzlar-Besuch im April 2015, als ihm die Hotel-Pläne für die Leitz-Park III vorgestellt wurden. „Ich war sofort begeistert von diesem besonderen Standort. Ich wusste: Wir wollen Teil dieser besonderen Entwicklung hier sein.“

„Heute erleben wir hier mit dem Leitz-Park und diesem Hotel eine Metamorphose dessen, was die Familie Leitz über viele Jahrzehnte in Wetzlar geschaffen hat“, sagte der Mehrheitseigentümer der Immobilie, Andreas Kaufmann. Einst habe es in der Leitz-Villa ebenfalls ein sogenanntes Leitz-Hotel gegeben, „weil die Wetzlarer Hotellerie nichts Adäquates bot“, sagte Kaufmann.

Leica-Mehrheitseigner Andreas Kaufmann lässt durchblicken, dass es Pläne für einen Leitz-Park IV gibt

Er ließ durchblicken, dass es Pläne für einen Leitz-Park IV gibt, Platz sei dafür weiterhin genügend vorhanden. Er hoffe, dass am Rande der Spilburg ein neuer Stadtteil entsteht, sagte Kaufmann und dankte dem Geschäftsführer der Leitz-Park GmbH, Wolfgang Kisselbach.

Die Architektur des Leitz-Parks inspiriere viele Wetzlar-Besucher, die von dieser Seite in die Stadt kommen, sagte OB Manfred Wagner. Das Hotel sei eine Bereicherung für die Stadt. Der „Mythos Leica“ sei durch viele Wegmarken in Wetzlar gekennzeichnet, neben dem Hotel würden mit der Eröffnung der Leica-Erlebniswelt mit Museum und Archiv demnächst weitere folgen.

Die Gestaltung im Innern des Ernst-Leitz-Hotels spielt mit den Themen Optik, Fotografie und Leica. 240 Leica-Bilder hat Karin Rehn-Kaufmann für das Haus ausgesucht, von Landschafts- bis Porträtaufnahmen, Einzelbilder, Dip- und Tryptychen. Die vier Suiten des Hauses, die Zagato-Suite, zwei Rolf-Sachs-Suiten, den Dark-Room und den Light-Room sowie die Leica Suite – wurden von Künstlern mit ihrer jeweils ganz persönlichen Note eingerichtet.

Hoteldirektor Kagel dankte seinen Team für die Arbeit der vergangenen Wochen und Monate. Rund 45 Mitarbeiter wurden eingestellt.

Nach den Begrüßungsreden startete die Feier in entspannter Atmosphäre, die Gäste verschafften sich einen Eindruck vom neuen Hotel, seinem Service und der Küche. Dazu wurden Führungen angeboten. Live-Cooking fand in der LIVINGkitchen statt, ein offener Begegnungsraum samt Küche, deren Konzept Arcona erstmals im Ernst-Leitz-Hotel umgesetzt hat. Ebenfalls neu ist die Aufteilung des LIVINGrooms in drei Zonen mit Sitzecke und Fernseher, Bibliothek und Hochtisch zum Arbeiten. Außerdem gibt es eine großzügige Veranstaltungs- und Bankettfläche sowie die Weinwirtschaft mit 120 Sitzplätzen. Für Musik sorgte die Creative Beat Connection mit DJ.


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