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Firma Woolrec erhält Vollstreckungsbescheid

RP fordert 180 000 Euro bis 28. September ein

Wie die Behörde mitteilt, wurde ein entsprechender Bescheid zugestellt, mit dem die Entsorgungskosten für das in Olfen in Nordrhein-Westfalen lagernde Woolit-Material der Firma in Höhe von 180 000 Euro angefordert werden. Das Unternehmen hat bis zum 28. September Zeit, die Summe aufzubringen und zu überweisen. Nach Eingang beim RP findet eine "Ersatzvornahme" statt – das bedeutet, ein Dritter wird auf Kosten von Woolrec mit der Entsorgung des aus Dämmfaserabfällen hergestellten Woolits beauftragt.

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Heute sind schon den ganzen Tag Berichte über Woolrec im Radio auf HR1. Der Woolrec-Skandal ist noch viel größer als bisher bekannt. Da wartet wohl auf einige das Gefängnis. Totaler Witz: RP Gießen tut jetzt plötzlich mehr
so als wären sie die guten Kämpfer gegen Woolrec. Dabei haben die selber jede Menge Dreck am Stecken, haben jahrelang alles vertuscht und abgewiegelt.
Seit RP im Mai festgestellt hat, das Woolrec seit 5 Jahren nicht nach Genehmigungsbescheid produziert, ist doch eigentlich ohne Zweifel klar, dass die 3000 Tonnen in Olfen nicht falsch gelagert wurden. Sie waren schon mehr
immer so! Nämlich krebserregende freie Fasern. Und trotzdem wird alles weiter hinausgezögert und hinausgezögert und hinausgezögert... und hier in Tiefenbach wird es immer noch schlimmer. Entladungen bei offenem Tor, Krach, Gestank....Braunfels der Luftkurort im Grünen. Wunderbar!
Die Olfener können hoffen, daß der Sondermüll von Woolrec bei ihnen bald weg ist. Und hier in Tiefenbach? Es ist schlimmer als vorher! Seit dem 10. September ist ein riesengroßes Loch in der Außenwand der Halle von mehr
Woolrec, und es ist auch schon einiges herausgefallen. Das kann doch nicht sein, daß anderswo die gefährlichen Fasern staubdicht verpackt und abgedeckt werden müssen, und bei uns staubt es aus der Halle durch das Loch und aus der Einfahrt. Das ist mir einfach unbegreiflich!

Ich würde mir wünschen, daß Frau Puttrich mal zu uns kommt und sich das alles anschaut. Wie lange soll das noch so weitergehen?
Hier mal was zur Erinnerung: Am 19. März 2011 erschien im Weilburger Tageblatt ein Artikel zur skandalösen Dauerlagerung von 1000 Tonnen „Woolit“ in Beselich („Jung versichert: da staubt nichts“). Darin äußerte die mehr
Bürgerliste Beselich explizit und begründet die Befürchtung, dass dieses Fasermehl nicht ausreichend gebunden sei, also zu wenig Bindemittel enthält. Spätestens damals hätte die Behörde dem Verdacht des nicht genehmigungskonformen Betriebs bei Woolrec nachgehen müssen. Eine Woolit-Untersuchung damals hätte den Tiefenbachern viel Leid und Gefahren ersparen können. Stattdessen wurde später - mit Duldung der Behörde - ein großer Teil des Krebsfasermehls unter unglaublichen Bedingungen wieder nach Tiefenbach gebracht und dort teilweise im Freien abgekippt. Und was sagte der Woolrec-Geschäftsführer Edwin Fritsch doch damals noch: „Wir lagern in Beselich keine Fasern, sondern Woolit. Das ist ein völlig unbedenkliches Endprodukt." Wie wir jetzt wissen, wurde bereits damals schon seit langem nicht mehr genehmigungskonform gearbeitet. Dies nur noch mal zur Erinnerung.
Liebes RP, wenn Du schon gerade am Vollstrecken bist, könntest Du da nicht gleich in Tiefenbach ein wenig weiter vollstrecken? Das wäre ein feiner Zug von Dir. Weil eigentlich, weißt Du, sind Krebsfasern nicht nur für mehr
die Westfalen, sondern auch für Deine Tiefenbacher so gar nicht gesund.
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