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Für Geblitzte wird's eng

Das Amtsgericht hatte zuvor einen betroffenen Autofahrer, der laut Messung 57 Stundenkilometer zu schnell unterwegs war, im Juli zu einer Geldbuße von 240 Euro verurteilt und ein einmonatiges Fahrverbot gegen ihn ausgesprochen. Gegen dieses Urteil hat der Wetzlarer Anwalt Thomas Keul in einem Musterverfahren Beschwerde vor dem Oberlandesgericht eingelegt. Keul vertritt zusammen mit den Anwälten Axel Steinbach, Romanus Schlemm und Elfi Zinn über 75 Autofahrer, denen nach der Blitzaktion an der Dillbrücke hohe Geldstrafen oder gar der Verlust ihres Führerscheins droht.

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