Grüne nominieren Hinz und Krohn

POLITIK  Kandidatinnen für die Landtagswahl

Caroline Krohn (links) und Priska Hinz treten bei der Landtagswahl als Direktkandidatinnen der Grünen im Lahn-Dill-Kreis an. (Foto: privat)

Hinz bewirbt sich um das Direktmandat im Wahlkreis 16 (nördlicher Lahn-Dill-Kreis), Krohn um das Mandat im Wahlkreis 17 (südlicher Lahn-Dill-Kreis). Die Mitgliederversammlung wählte Hinz am Dienstag in Aßlar einstimmig, Krohn bei zwei Gegenstimmen. Das teilte der Kreisverband der Grünen mit.

Ersatzkandidaten Dworschak und Rinn

Priska Hinz ist seit 2014 Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Hessen, davor war sie Bundestagsabgeordnete. Hinz dürfte der Einzug in den Landtag auch über die Landesliste der Grünen sicher sein. Die Partei will mit ihr und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir auf den beiden Spitzenplätzen antreten. Derzeit haben die Grünen 13 Sitze im hessischen Landtag.

Politikwissenschaftlerin Carolin Krohn ist Inhaberin und Gründerin einer in Frankfurt ansässigen Beratungsfirma.

Ersatzkandidaten sind im Wahlkreis 16 der Herborner Polizeibeamte Reiner Dworschak und im Wahlkreis 17 die Studienrätin Karin Rinn. Beide sind Mitglieder des Kreistags.

Hinz berichtete in der Veranstaltung auch über ihr politisches Schaffen als Umweltministerin in den vergangenen Jahren, über den hessischen Klimaschutzplan, über die Steigerung des Anteils an Ökolebensmitteln aus der Region, über Gewässer- und Tierschutz sowie über bezahlbaren Wohnraum. (red/jli)

 

Die Kandidaten

Priska Hinz' Gegenkandidaten um das Direktmandat bei der Landtagswahl im Wahlkreis 16 sind: Jörg Michael Müller (CDU), Stephan Grüger (SPD), Sylvia Kornmann (Linke), Anna-Lena Benner-Berns (FDP) und Klaus Niggemann (AfD).

Carolin Krohn tritt im Wahlkreis 17 gegen folgende Direktkandidaten zur Wahl an: Frank Steinraths (CDU), Cirsten Kunz (SPD), Matthias Büger (FDP) und Veronika Kraft (AfD). Ein Kandidat der Linken steht noch nicht fest.  (jli)

 

Die Wahlkreise

Der Wahlkreis 16 bei der Landtagswahl umfasst den alten Dillkreis, darunter auch die Gemeinden Bischoffen und Greifenstein, außerdem Ehringshausen.

Dem Wahlkreis 17 gehören die restlichen Städte und Gemeinden im südlichen Lahn-Dill-Kreis an.  (jli)


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