Historischer Taufstein kommt an seinen Platz

Hüttenberg-Vollnkirchen Als mehrstündige Aktion für starke Männer hat sich die Aufstellung des alten Taufsteins in der Vollnkirchener Kirche erwiesen. Das mittelalterliche Becken erhält nach erfolgter Restaurierung wieder einen Ehrenplatz in der Kirche. Der Taufstein wird zudem wieder seinem ursprünglichen Zweck zugeführt. Denn der Stein, in dem einst Generationen von Vollnkirchener Kindern getauft wurden, war in den 20er Jahren aus der alten Kirche entfernt worden und stand seitdem mal mit Heidekraut und mal mit Stiefmütterchen bepflanzt als Blumenkübel vor dem Kircheneingang. Mit dem um 1170 gefertigten Taufstein kehrt Vollnkirchens ältestes Kulturdenkmal nicht in das Gotteshaus zurück, in dem es einst gestanden hatte. Die kleine Kirche aus dem 12. Jahrhundert wurde 1956 abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. Pfarrer Joachim Grubert und die Kirchengemeinde wollen den Taufstein am 28. Mai bei einer Andacht „vorstellen“. Der Organist der Dresdner Frauenkirche wird dabei auf der Orgel, die ebenfalls aus der alten Kirche hinübergerettet wurde, ein Konzert geben. (red/Foto: Breuer)


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