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"Ikea wertet Wetzlar enorm auf"

STADTENTWICKLUNG Die Zementtürme verschwinden / Mehr als 50 Millionen Euro werden investiert

Wetzlar. Ikea kommt nach Wetzlar. Auf der 74.000 Quadratmeter großen Industriebrache des ehemaligen Zementwerks an der Hermannsteiner Straße entsteht bis Ende 2016 eine weitere Filiale des schwedischen Möbelhauses. "Das ist ein großer Wurf für die Stadtentwicklung und wertet Wetzlar enorm auf." So freute sich am Dienstagvormittag Oberbürgermeister Wolfram Dette (FDP), als Vertreter von Ikea und HeidelbergCement ihre Pläne erläuterten.

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Bin in Niedergirmes in der Gabelsbergerstraße (heute Röchlingstr.) in der Nähe zum Carolinenweg aufgewachsen. Als kleiner Junge kenne ich noch das Areal als freier Platz. Damals hatte mein Vater als einziger den ersten mehr
Fernseher (einen Philips), und Nachbarn kamen an einem Samstag zum Fußball schauen.

Ich als kleiner Junge ging dorthin, nur ca. 300 Meter entfernt, um den Zirkus in Augenschein zu nehmen und registrierte nebenbei die "Zigeuner" (nicht negativ gemeint), die sich drumherum scharten.

Es dauerte nicht lange, bis die Zement-Silos von Buderus errichtet wurden. Ich erinnere noch sehr gut den Anblick der Türme und der ganzen Anlagen, die Lichter und die Grundgeräusche rund um die Uhr, da das Fenster meines Zimmers im ersten Stock nach Westen gerichtet war. In diesem Umfeld wuchs ich auf. Welch eine ernüchternd fragwürdige Lebensqualität!

Damit begann auch die enorme Umwelt- und Luftverschmutzung, der die Anwohner jahrzehntelang ausgesetzt waren. Man konnte kaum die Fenster öffnen. Das an Samstagen mühsam von meinem Vater geputzte Auto war mitunter schon während der Reinigung wieder mit einem leichten Zementfilm belegt. Die Autoplane konnte man regelrecht abkehren. Mal ganz abgesehen von dem Fakt, daß wir den Feinstaub in der Luft ständig eingeatmet hatten. All diesen Umständen war ich in meinem jungen Leben permanent ausgesetzt bis etwa zu meinem 20. Lebensjahr.

Heute lebe ich in Gießen und darf erleben, wie die Silos samt Anlagen wieder abgebaut werden und verschwinden. Damit hätte ich nie gerechnet. In Anbetracht all dessen ist es schon vermessen, die Türme als "Wahrzeichen" meiner Heimatstadt Wetzlar zu bezeichnen. Ein Wahrzeichen ist für mich wahrlich etwas anderes.

Wenn anstatt der Buderus-Werke das Unternehmen "IKEA" damals schon ansässig gewesen wäre, hätten die Menschen in dem Bezirk diese Belastungen nie erfahren und wären viel gesünder und glücklicher gewesen.

Für mich ist die Umgestaltung des Areals und der Einzug von IKEA ein Segen, nicht nur für die Menschen dort, sondern auch für meine ganze Heimatstadt. Und wer bei IKEA einkaufen mag oder nicht, ist doch jedem selbst überlassen.

Othmar W. Junetz
HALLO,
denkt denn noch jemand an die Girmeser Bewohner???!!!!!! Das ist ja jetzt schon stellenweise eine Katastrophe - was die Brücke betrifft oder soll IKEA eine Luftbrücke als Zufahrt bekommen.. ????? SO über Enwag mehr
hinweg!!!!!
Hier Frage ich mich wirklich wer seine Pillen nicht genommen hat!!!!
An der Autobahn in Lützellinden ist ein riesen Grundstück frei !!!! Da gäbe es sogar die direkte Autobahnanbindung und dann kanllen die uns das Teil direkt vor die Nase! Klar, damit ist das Zementwerkt kostengünstig entsorgt und an die Einwohner denkt mal wieder kein Schwein. Herzlichen Dank. EIn Grund mehr weg zu ziehen!
Wetzlar ist seit Jahren auf einem guten Weg in seiner Entwicklung und ein IKEA wird dem keinen Abbruch tun. Ganz im Gegenteil.
Aber über eins muss man sich im klaren sein: IKEA kann den Aldi nicht ersetzen ;)
mehr
http://youtu.be/DASXMuTUNE0
Danke Frau Lamm,
klares Statement für WZ und den Einzelhandel,
aber eine kurze Frage sei gestattet:
Hat Herr Dette seine Pillen verwechselt ?
Fragt höflichst
Udo Reuschling
(Heimatschriftsteller & Lahnhofbewohner)
PS mehr
WIRD EH ZENSIERT..... Lugauer..... :-(
Selbstverständlich wurde nichts "weggeschnitten". Wir haben sämtliche Aussagen veröffentlicht, die wir während der Dreharbeiten aufgenommen haben.

Beste Grüße, das Team von mittelhessen.de
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