Ikonen, Fotos, Mosaike

Vielseitige Ausstellung im Mosaikstall / Eröffnung am 28. Juli
Stellen gemeinsam in Ehringshausen aus (v. l.): Bärbel Thomas, Jörg Alfred Gerhard, Hannelore Gassen, Gisela Wichern und Mika Manninen. (Foto: Regel)

Dabei reicht das Spektrum der Ausstellung, die anlässlich des Abschlusses der Arbeiten Gassens an der Mosaikmauer im Hof ihres Ateliers veranstaltet wird, von Skulpturen über Ikonen, Fotografien und Mosaiken bis zu so genannten Polyfusing-Objekten. Was sich hinter Letztgenanntem verbirgt? Es handelt sich um Objekte, bei denen der Kunststoff Polystyrol mit Glas verbunden wird.

"kunstwechsel 33" ist bis zum 12. August in Ehringshausen zu sehen

Sie stammen von Thomas, die in Edingen lebt und nach dem Abitur in Dillenburg und einer Ausbildung an der Glasfachschule in Hadamar Kunst studiert hat. Ihre Arbeiten werden flankiert von den Ikonen der aus dem niedersächsischen Sittensen stammenden Wichern. Nach einem Fernlehrgang hat die gelernte technische Zeichnerin Zeichen- und Malkurse an der Bildnerischen Werkstatt in Rotenburg (Wümme) belegt und sich seit 1992 intensiv mit der Ikonenmalerei befasst, unter anderem bei der serbischen Ordensschwester Nektaria in Lüneburg. Ganz andere Arbeiten zeigt Gerhard, der seit 1994 im Kunstschlosserbereich aktiv ist und seit 2004 Skulpturen in Bronze gießt. Er wurde bereits mehrfach für sein Schaffen ausgezeichnet, unter anderem 2005 und 2007 mit dem Oberhessischen Kunstpreis für seine Skulpturen. Derzeit gestaltet der Künstler den Kirchgarten in Bischoffen.

Bereits in der Schule hat Manninen das Fotografieren gelernt, sein Hobby zum Beruf gemacht und auch bei Reisen rund um die Welt fotografiert. Seine neue Heimat hat der Künstler, der sich auch mit Modellbau befasst, in Dillheim gefunden. Die fünfte im Bunde ist Gassen selbst, die bei der Ausstellung ihre Mosaike zeigt. Durchaus gesellschaftskritisch arbeitet die Ehringshäuserin mit Materialien wie Glas, Tonteilen oder Korallen. Sie werden auf so genannten "Wedi-Platten" oder auch schon mal einem alten Fenster als Grundlage aufgebracht und am Ende wiegen diese Arbeiten, die häufig in Zeiträumen von vielen Monaten entstehen, schon so einige Kilogramm.

Der Eintritt ist frei. Informationen gibt es unter www.mosaikstall.de.


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