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Keine Verhandlungen mit Firmen geführt

WINDKRAFT Entscheidung trifft nur Parlament

BRAUNFELS "Es gibt keine Absprachen", macht der Braunfelser Bürgermeister Wolfgang Keller (parteilos) im Bezug auf mögliche Windräder in Tiefenbach deutlich.

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Ich muss zugeben, ich war auch lange ein gutgläubiger Windkraftverfechter, ganz einfach, weil es so schön klingt: Sauberer Strom, AKW werden ersetzt, keine Nachteile. Wenn man aber anfängt, sich gründlich, objektiv zu mehr
informieren, erkennt man, dass alles mindestens zwei Seiten hat. Wie sieht es aus mit der immensen Naturzerstörung in Wäldern, die man gegenrechnen muss? Wie mit dem schwachen Wind in Mittel- und Süddeutschland, der eine Rentabilität der Anlagen nach soliden Kriterien eigentlich nicht erlaubt? Wer profitiert von den Anlagen, wird da genau hingeschaut? Warum schließen Gemeinden und Städte nur Pachtverträge ab -möglicherweise weil sie genau wissen, dass an den Anlagen selbst nicht zu verdienen ist? Was ist mit den fehlenden Speichermöglichkeiten, die auch durch ein gering dimensioniertes Speicherkraftwerk in Leun nicht zu beseitigen sind? Macht es Sinn, immer noch mehr Windkraftanlagen mit Steuergeldern zu errichten, während das Geld für die Entwicklung von effektiven Stromspeichern fehlt? Was ist mit den Abstandsregeln von 1 km, die nicht für die Mega-Windkraftanlagen von über 200 m gedacht waren?
Und noch etwas: Überall, wo viel Geld zu verdienen ist, sammeln sich vermehrt windige Geschäfstleute. Wozu das führen kann, haben wir in Tiefenbach leider lange genug erlebt.

Ich erwarte daher von den Stadtverantworteten, dass sie sich gründlich informieren, bevor sie so weitreichende Entscheidungen fällen. Zugegeben, die Materie ist kompliziert, man muss sich in physikalische und technische Fakten einlesen, aber wer für Menschen und die Natur in seiner Heimat verantwortlich ist, für den muss dies selbstverständlich sein.

Und vielleicht sollten die Stadtverordneten immer die entscheidende Frage stellen: Wer profitiert von den Anlagen? Wem nützen sie wirklich? Bitte, keine stereotypen Sprechblasen-Antworten, wie man sie teilweise in Online-Kommentaren lesen konnte, dazu ist unsere Natur zu wertvoll.

Und zum Schluss: Ich bin auch für "sauberen" Strom, aber habe Angst davor, sich vorschnell gierigen Investoren an den Hals zu werfen, ohne genau zu hinterfragen, ob dies tatsächlich im Sinne der Natur, der Ökologie und der betroffenen Bürger ist. Denkt immer dran, bis vor ein paar Jahren gab es kaum jemanden, der ernsthaft Windkraftanlagen in intakte schützenswerte Wälder stellen wollte. Und jetzt?
Unsere Wälder sind so kostbar!!
Das ist immerhin auch eine Aussage: ...weil hier die Solmser Hermann Hofmann Gruppe eingebunden sei.
Aha.
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