Kulturförderring startet durch

Der Verein besteht 50 Jahre / Jubiläumsfeier am 26. Oktober
Boris Rupp ist Vorsitzender des Kulturförderrings und hat für diesen Pläne. (Foto: Heiland)
Moritz Schulze (links), hier mit den anderen Preisträgern Maria Thomaschke, Berivan Kernich, Björn Christian Kuhn und Oliver Morschel beim Auftritt im Juli im Rahmen der Festspiele, kommt mit einem Solo-Abend wieder nach Wetzlar. (Archivfoto: Deck)
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Für den musikalischen Rahmen sorgen dann die Wolfgang-Kühle-Stipendiaten des Kulturförderrings.

Des Weiteren stehen auf dem Halbjahresprogramm eine Führung durch das Palais Papius am 22. September (15 Uhr) und am 12. Oktober eine musikalische Vesper zum Gedenken an den 375. Geburtstag von Dietrich Buxtehude in der Untere Stadtkirche (18 Uhr).

Am 8. November (19 Uhr) ist Dr. Thomas Richter, Direktor der Aschaffenburger Museen, zu Gast. Er spricht im Stadt- und Industriemuseum über das Thema "Das Aschaffenburger Museumsquartier zwischen Stift und Schloss – Ein gelungenes Modellbeispiel der Weiterentwicklung kommunaler Museen". Ein Diskussion mit Richter und seiner Wetzlarer Kollegin Dr. Anja Eichler schließt sich an.

Für den 25. November um 17 Uhr ist in der Musikschule die Verleihung des Wolfgang-Kühle-Stipendiums vorgesehen.

Diese Programmfülle macht deutlich, dass sich der Kulturförderring von der reinen Förderfunktion verabschiedet hat und stärker als Veranstalter agiert, nicht nur ein- oder zweimal im Jahr wie einst. Dass der Verein durchstarten will, belegt auch das Programmgerüst für das kommende Jahr.

So sind nicht nur Exkursionen geplant, auch in Zusammenarbeit etwa mit Geschichtsverein oder Kunstverein, sondern auf der Agenda der Vorstandes stehen auch ein Abend zum Themenkomplex "Europa und Kultur", eine kulturpolitische Veranstaltung und eine Buchvorstellung gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung.

Neue Reihe "Blaue Stunde"

Und mehr: "Ein Abend mit..." ist eine Reihe betitelt, in der Moritz Schulze 2013 sein erstes Solo-Programm bestreiten wird. Der Künstler war schon im Rahmen des Preisträgerkonzerts der Festspiele zu Gast. Nun kommt er wieder und zwar mit Chanson.

Eine zweite Reihe heißt "Blaue Stunde". Jeweils um 17 Uhr sollen, vor allem in Cafés, heimische Kulturschaffende zu Wort kommen, erzählen, erläutern, diskutieren. In der Premiere werden Lars Netopil und David Pitzer ihr Buch mit den Wetzlar-Fotografien von Hans Saebens mitbringen und erzählen, wie dazu kam.

Die Schriftstellerin Pia Thauwald aus Wetzlar steht ebenso auf der Gästeliste. Sie stellt ihre Reiseführer von Wetzlar, Marburg und Limburg mit und berichtet über ihre Arbeit.


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