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Lahnaus Bürgermeister sieht rot

Lahnau-Atzbach (mo). Die "Rote Karte" hat Bürgermeister Eckard Schultz (SPD) am Samstag bei der Eröffnung des Atzbacher Adventsmarkts von vielen der Adventsmarktbesucher gezeigt bekommen. Andere verließen bei der Rede des Bürgermeisters den Platz.

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Die IGA hat meines Wissens nicht zu irgendwelchen Protestaktionen aufgerufen oder diese angekündigt. Da ich normalerweise recht gut informiert bin, hätte ich dies mit Sicherheit mitbekommen. Es ist aber nun einmal so, mehr
dass ein großer Teil der Atzbacher Bevölkerung, ob der Verschleppung und der Verweigerung der Beschaffung von Zahlen und Kostenfaktoren um die Grundschule seitens des Bürgermeisters und des LDK erzürnt ist. Ich glaube sogar, dass es, wenn es die IGA nicht gäbe, zu weitaus provokanteren Protesten käme. Der Bevölkerung jedenfalls ist klar: die Verantwortlichen sitzen sowohl in Lahnau als auch in Wetzlar
Dass Bürgermeister Schultz der Zorn der Atzbacher so offen gezeigt wird, ist nur zu verständlich. Und dass der IGA vorgeworfen wird, in der Auseinandersetzung geschmacklos und grenzüberschreitend Aktionen vorbereitet zu mehr
haben, kann ich wiederum nicht verstehen. Die Messlatte für Beleidigungen wurde in den vergangenen Gemeindeparlamentsbeiträgen doch so hoch gelegt, da müsste die IGA noch eine "Schippe drauflegen", um das Niveau zu toppen.
In der Auseinandersetzung um den Amthof geht es schon lange nicht mehr nur um unterschiedliche Standpunkte, sondern darum, dass ein Bürgermeister sich weigert die Interessen eines Ortsteils bzw. seines Parlamentes zu vertreten - sei es gegenüber dem Kreis oder eventuell auch gegenüber Interessen anderer Ortsteile.
Er hat immer argumentiert, dass die Schulen Kreissache sind - die Bürger haben jedoch erwartet, dass er für die Grundschule Atzbach engagiert kämpfen würde, im besten Falle ohne die Schulträgerschaftsübernahme Lahnaus. Dass er das unterlassen hat, provoziert Wut und Zorn:
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren - so Bürgermeister Schultz, in Atzbach für lange, lange, lange, ... Zeit!

Agora: "Mal dort zu protestieren, wo es angemessen wäre, das kommt der IGA nicht in den Sinn." .... ich habe in der Presse auch an keiner Stelle gelesen, dass der Bürgermeister bei Landrat Schuster oder an anderer Stelle gegen die Behandlung der Grundschule Atzbach protestiert hat - haben sie ihm das auch schon vorgeworfen?.
Liebe Kritiker des friedlichen Protestes: Zunächst einmal gilt es klarzustellen, dass dem Journalisten Herrn Moos in der Berichterstattung ein Fehler unterlaufen ist. Wir haben als IGA beim besten Willen diese, in mehr
unseren Augen aber sehr gelingene Protestaktion der Atzbacher, "angekündigt". Wir haben weder dazu aufgerufen noch in den Rundmails für die Unterstützer etwas in dieser Art fallen lassen. Das hier einige wieder die IGA als wenige "Aufwiegler" diffamieren wollen, ist ja aber mittlerweile Usus. Vielmehr sollte Folgendes zur Kenntnis genommen werden.
Herr Wagner, für die meisten Atzbacher war das Erscheinen und die belanglose Rede des Bürgermeisters schlichtweg eine "Frechheit". Auf den Straßen Atzbachs waren Tage zuvor von zahlreichen wütenden Bewohnern, denen der Arhalt der Grundschule nun einmal eine Herzensangelegenheit ist, ganz andere Pläne zu hören! Im Gegenteil hat es der Bürgermeister vielen hauptsächlich der Initiative zu verdanken, dass es "nur" bei roten Karten blieb. Wir rieten den Leuten, die uns ansprachen zu lautstarkem Protest ab, der die Adventsmarkteröffnung unschön stören könnte. Brav warteten einige Gestalter einer theatralen Aktion ab, bis der Bürgermeister mit seiner Rede fertig war. Was erwarten Sie eigentlich? Es war die überwiegende Mehrheit, die ging, oder die rote Karte zeigte, unter ihnen minbdestens die Hälfte, die später selbst ehrenamtlich an den Ständen standen. Sie wollten den Bürgermeister schlichtweg nicht ihre Adventsmarkteröffnungals politische Friede-Freude-Eierkuchen-Plattform missbrauchen lassen.
Und übrigens, agora, ja doch, mehrere Amthofunterstürtzer waren, wie in den Monaten davor, am Montag im Kreistag und hielten ein Schild der "Grundschule Atzbach" in die Höhe. Es bewirkte interessante Gespräche. Ja wir sind noch am Verhandeln, kreative, bunte und friedliche Aktionen gehören für eine mutige Bürgerinitiative, die sich nicht "das Maul verbieten" lassen will, da nun mal dazu. Wir leben ja nicht im alten Rom.
Liebe Kritiker des friedlichen Protestes: Zunächst einmal gilt es klarzustellen, dass dem Journalisten Herrn Moos in der Berichterstattung ein Fehler unterlaufen ist. Wir haben als IGA beim besten Willen diese, in mehr
unseren Augen aber sehr gelingene Protestaktion der Atzbacher, "angekündigt". Wir haben weder dazu aufgerufen noch in den Rundmails für die Unterstützer etwas in dieser Art fallen lassen. Das hier einige wieder die IGA als wenige "Aufwiegler" diffamieren wollen, ist ja aber mittlerweile Usus. Vielmehr sollte Folgendes zur Kenntnis genommen werden.
Herr Wagner, für die meisten Atzbacher war das Erscheinen und die belanglose Rede des Bürgermeisters schlichtweg eine "Frechheit". Auf den Straßen Atzbachs waren Tage zuvor von zahlreichen wütenden Bewohnern, denen der Arhalt der Grundschule nun einmal eine Herzensangelegenheit ist, ganz andere Pläne zu hören! Im Gegenteil hat es der Bürgermeister vielen hauptsächlich der Initiative zu verdanken, dass es "nur" bei roten Karten blieb. Wir rieten den Leuten, die uns ansprachen zu lautstarkem Protest ab, der die Adventsmarkteröffnung unschön stören könnte. Brav warteten einige Gestalter einer theatralen Aktion ab, bis der Bürgermeister mit seiner Rede fertig war. Was erwarten Sie eigentlich? Es war die überwiegende Mehrheit, die ging, oder die rote Karte zeigte, unter ihnen minbdestens die Hälfte, die später selbst ehrenamtlich an den Ständen standen. Sie wollten den Bürgermeister schlichtweg nicht ihre Adventsmarkteröffnungals politische Friede-Freude-Eierkuchen-Plattform missbrauchen lassen.
Und übrigens, agora, ja doch, mehrere Amthofunterstürtzer waren, wie in den Monaten davor, am Montag im Kreistag und hielten ein Schild der "Grundschule Atzbach" in die Höhe. Es bewirkte interessante Gespräche. Ja wir sind noch am Verhandeln, kreative, bunte und friedliche Aktionen gehören für eine mutige Bürgerinitiative, die sich nicht "das Maul verbieten" lassen will, da nun mal dazu. Wir leben ja nicht im alten Rom.
Wieder mal wurde der Bürgermeister für eine Sache "in Haftung " genommen, die der Lahn-Dill-Kreis als Schulträger "verbockt" hat. Mal dort zu protestieren, wo es angemessen wäre, das kommt der IGA nicht in den Sinn. mehr
Zumindest habe ich über einen Protest der IGA bei der Kreistagssitzung am Montag nichts gehört oder gelesen.
Aber es ist ja auch so einfach, wenn man die "Sündenböcke" direkt vor Ort ausmachen kann, dafür leicht Beifall bekommt, und die weit komplexeren politischen Zusammenhänge zwischen Pflichtaufgaben, freiwilligen Leistungen, Haushaltssicherung und Ebene der Schulträgerschaft einfach ignorieren kann. So werden einfache Scheinwahrheiten erzeugt.
Dass die IGA mit ihrem Ziel "Dorfleben" zu erhalten dann ausgerechnet dasselbe in Form des traditionellen Weihnachtsmarktes als Plattform für ihre sinnlose Aktion aussucht, mag man Ironie oder auch einfach nur politischen Dilletantismus nennen. Denn daran wird deutlich, dass es mehr um Eigeninteressen als wirklich um die Stärkung des Dorflebens geht. Denn um es auch noch mal deutlich zu machen: Nicht der Bürgermeister hat den Zuschuss des Kreises auf dem Gewissen, sondern der LDK, der sein Angebot der 1,7 Mio. kürzlich zurückgenommen hat.
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