Landgericht plant weitere Prozesstage für "Fall Woolrec"

Firma Woolrec
Ein Firmenschild auf einem Gebäude der Firma Woolrec im mittelhessischen Braunfels-Tiefenbach. Foto: Arne Dedert/Archiv

Einige der Termine seien aber rein vorsorglich angesetzt worden. Der Prozess soll am Dienstag mit der Befragung eines Polizeibeamten fortgesetzt werden.

Seit Ende Januar stehen der frühere Geschäftsführer der mittlerweile geschlossenen Firma und ein Gutachter vor Gericht. Die Anklage wirft ihnen den unerlaubten Umgang mit Abfällen in einem besonders schweren Fall vor. Sie sollen sich unter anderem bei der Herstellung eines Mineralfaser-Produktes nicht an Behördenauflagen gehalten haben.

Woolrec im mittelhessischen Braunfels war nach langem Streit um eine mögliche Schadstoffbelastung im Herbst 2012 stillgelegt worden. Die Firma hatte Abfälle gefährlicher künstlicher Mineralfasern verarbeitet.

Das Landgericht hatte zunächst nur bis Juli verhandeln wollen. Bislang wurden fast 20 Zeugen befragt. Der Prozess zieht sich nach Angaben des Sprechers auch deshalb, weil verfahrensbedingt nur einmal die Woche verhandelt werden kann. (dpa/lhe)


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