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Lehrerinnen nehmen Abschied

GRUNDSCHULSTREIT Hüttenberger Fraktionschefs schreiben "Brandbrief" ans Ministerium

HÜTTENBERG-RECHTENBACH Im Konflikt mit der Schulleitung haben sich am Freitag die ersten Klassenlehrerinnen der Grundschule Rechtenbach von "ihren" Kindern verabschiedet. Nach wie vor sei nicht über alle Versetzungsanträge entschieden, hieß es aus dem Schulamt.

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Unsere Grundschule Rechtenbach … wir Eltern wurden hintergangen, unsere Kinder sind jetzt die Leidtragenden!!

Es ist kaum fassbar, dass es möglich war, diesen Konflikt so weit kommen zu lassen, wie jetzt an unserer mehr
Grundschule Rechtenbach geschehen.

Die Hilferufe der Lehrerinnen wollten nicht gehört werden. Es ist natürlich auch eine Taktik, Menschen so lange mürbe zu machen, bis sie nervlich so am Ende oder eingeschüchtert sind, dass sie freiwillig gehen und eine (Straf-) Versetzung hinnehmen und aufgeben.

Ein Schulamt hat sich für menschliche Bedürfnisse von Schulleitung und Lehrkräften einzusetzen. Leider wurde hier in meinen Augen völlig versagt.
Langjährige, gute Lehrerinnen lässt man gehen. Lehrkräfte, die sich für Projekte und Ideale stark gemacht haben.
Ist es aber nicht gerade das, was unsere Kinder auch lernen sollen? Ein Gespür für Anstand und Gerechtigkeit? Sich für Dinge einsetzen, die gut sind? Für Ideale einstehen?

Das Mediationsverfahren wurde mit Füßen getreten, es war schlichtweg ein Witz.
Wie zu lesen war, ist man mit den Psychologen, die die Gespräche moderiert haben, ja auch nicht ehrlich umgegangen. Das ist der größte Gipfel! Außerdem wurde Zeit und Geld vergeudet.

Wir Eltern haben fest an das Mediationsverfahren geglaubt!!! Wir haben für unsere Kinder und ihre Lehrerinnen auf eine Lösung gehofft.
Und während wir gehofft haben, hat man uns schlichtweg an der Nase rumgeführt.
Das ist schändlich.

Das Schulamt schreibt, dass alle getroffenen Maßnahmen letztlich zum Wohl aller Beteiligten beitragen und insbesondere den Schülerinnen und Schülern einen guten Start ins neue Schuljahr ermöglichen. Dieser Satz macht mich rasend vor Wut!

Viele Kinder mussten sich ohne Grund von ihrer vertrauten Klassenlehrerin verabschieden. Es gab tränenreiche Verabschiedungen auf Seiten der Kinder und Lehrerinnen. Auch für die Eltern ist es schwierig und ebenso traurig. Schließlich hat sich auch hier eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entwickelt.
Kinder und Eltern bekommen regelrecht die Ferien „versaut“, weil man in ein ungewisses neues Schuljahr geht. Und das alles unnötig!
Wie in der WNZ am 09.07.2016 von Seiten der Gewerkschaft zu lesen war:
Gewerkschaft übt scharfe Kritik: Das Schlimmste sei die Botschaft aus dem Schulamt an alle Lehrkräfte: Sich gegen Missstände an Schulen wehren, ein schlechtes Schulklima auch als ein solches zu bezeichnen, sich in berechtigten Anliegen auch an die Schulaufsicht zu wenden – al das bringt nichts. Im Gegenteil! Die Überbringer der Botschaft werden bestraft, alles andere bleibt beim Alten – bis zum nächsten Mal.

Das entsetzt mich. Wir leben in einer Demokratie.
Ein Schulamt, das eine solche Botschaft sendet, ist nicht tragbar. Man verliert ja jeden Glauben an Gerechtigkeit und Ordnung.
Ich wünsche allen Lehrkräften ganz viel Kraft, Mut und Hoffnung, sich zu wehren. Vielleicht gibt es doch einen gemeinsamen Weg für unsere Kinder und ihre Lehrerinnen, das sie sich im neuen Schuljahr wiedersehen und gemeinsam weiterarbeiten können. Es wäre, mit einfachen Worten ausgedrückt, einfach nur toll.

Eine Mutter, die ihr Kind tröstet und versucht, das Versagen von Erwachsenen zu erklären.
Mit Interesse und Verwunderung verfolgte ich die Entwicklung der Situation an der Grundschule Rechtenbach.
Eigentlich kann man hier nur traurig den Kopf schüttel, hätte das Schulamt hier "Eier" gezeigt, so hätte man die mehr
Schulleitung wohl besser rechtzeitig austauschen sollen. Jetzt bleiben erst einmal viele traurige Kinder,wütende Eltern, eine enttäuschte Lehrerschaft und wohl auch ein ramponierter Ruf!
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