Manuel Hoffmann bleibt im Gefängnis

JUSTIZ  Revision des DSDS-Sängers abgelehnt

Die Revision von Manuel Hoffman wurde verworfen. (Foto: Gross)

Damit ist das Urteil des Limburger Landgerichtes gegen den Sänger rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof hat die Revision, die Verteidiger Dieter Henze unmittelbar nach der Urteilsverkündung angekündigt hatte, verworfen. Der Angeklagte war von der zweiten Strafkammer des Landgerichts wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren verurteilt worden.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Hoffmann den Geschädigten, seinen Mitbewohner Peter W., unter einem Vorwand in sein Schlafzimmer geführt und dort mit einem 641 Gramm wiegenden Pokal mit Steinsockel auf ihn eingeschlagen hat. Mindestens elfmal habe Hoffmann den Kopf seines Mitbewohners getroffen – die Folge: ein Schädelhirntrauma, eine Schädeldachfraktur und Kopfplatzwunden. Mindestens weitere 22 Schläge hätten Arme und Hände getroffen. Als Motiv sah das Gericht eine Beziehungstat, Manuel Hoffmann habe sich von seinem ebenfalls homosexuellen Mitbewohner erdrückt gefühlt und sich von ihm befreien wollen.

Hoffmann hatte nach dem Urteil gesagt, er gehe „erhobenen Hauptes zurück in die Zelle“. Dort wird er nun vorerst bleiben. (mgl)


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