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Mehr Spielgeräte fürs Schulgelände

JUGENDKONFERENZ Kinder machen Vorschläge

Lahnau-Atzbach (mo). Wie kann das Schulgelände verschönert werden? Diese und andere Fragen wurden bei der ersten Jugendkonferenz der Gemeinde Lahnau, veranstaltet vom Kinder- und Jugendbeirat der Gemeinde, diskutiert.

Link zum Thema
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Weihnachtsrätsel

In Atzbach wohnt er,

in die Lahnaue schaut er,

die Landschaft zerstört er,

auf Räuber hört er,

die Mehrheit ignoriert er,

den Amthof ruiniert er,

Kinder im Ev. Kindergarten beunruhigt er,

Wer mehr
ist das?

Einsendungen bis spätestens 24.12. 2012 an den

Gemeindevorstand der Gemeinde Lahnau.

Rathausplatz 1, 35633 Lahnau
Ich muss mich über den Kommentar der Klassenlehrerin schon wundern: offensichtlich weiß sie nicht, dass der Kreis Schulträger ist und daher die Gemeinde Lahnau hier wirklich nicht viel machen kann. Aber solche mehr
elementaren Kenntnisse sind bei den IGA-Amthof SympathisantInnen wohl nicht mehr zu erwarten. Dass BM Schultz einzig aus rechtlichen Gründen Widerspruch eingelegt hat (Schulträgerschaftsübernahme) und dies sogar musste, ist auch nur schwer zu vermitteln. Inwieweit Kinder hier politisch zu instrumentalisieren sind, die maximal 4 Jahre diese Schule besuchen, steht zudem auf einem anderen Blatt.
Danke, Frau Wagner,

für diesen engagierten Kommentar. Ich sehe das genauso wie Sie!
Kinderkonferenz an den Kindern vorbei

Die Absicht der Gemeinde Lahnau, ihre Kinder nach ihren Wünschen und Anregungen zu fragen und ihnen so das Gefühl des Mitspracherechts zu vermitteln mag ja ehrenwert sein. Allein mehr
diese Art der Umsetzung zu diesem Zeitpunkt und unter diesen Bedingungen dürfte bei einem Großteil der beteiligten (Atzbacher) Kinder das Gegenteil bewirkt haben. Wenn man schon Wochen vor der Konferenz die Kinder in den Klassen besucht, sie Zettel zu ihren Wünschen ausfüllen lässt, sie in der eh schon immer knappen, kostbaren Unterrichtszeit nach Atzbach ins Bürgerhaus karrt um ihnen dann zu Beginn der Konferenz Fragen zum wohl brennendsten Thema-dem Erhalt und der Zukunft der Grundschule Atzbach und dem Amthof- einfach zu verbieten („Über Schule wollen wir hier nicht reden, das gehört nicht zu unseren Aufgaben.“), braucht man sich über Politikverdrossenheit und fehlendes Vertrauen in die Politik von klein auf nicht wundern. Ein beherzter Versuch eines Jungen, doch eine Frage zum Schicksal der Grundschule Atzbach und dem Amthof zu stellen, wurde regelrecht abgewürgt. Statt dessen wurden die Kinder gefragt, wer sich eine Grundschule Lahnau wünschen würde, was doch auch „eine tolle Sache“ wäre. Leider reagierte hier keines der Kinder mit Zustimmung!! Hier haben die Kinder jedenfalls gelernt, dass ihre Meinung nur gefragt ist, wenn sie den Politikern ins Konzept passt und das diese doch eh am Ende das machen, was sie wollen und nicht ernsthaft an der Meinung der Bevölkerung, insbesondere der der Kinder, interessiert sind. Im Gegenteil, mich als begleitende Klassenlehrerin hat sich in dieser Konferenz sehr schnell der Eindruck beschlichen, dass die Kinder hier nur medienwirksam eingesetzt wurden, um die kinderfeindliche Politik einiger Gemeindevertreter samt Bürgermeister Schultz zu kaschieren. Ein nettes Foto, ein neutraler Artikel und schon ist die Welt in Atzbach doch wieder in Ordnung! Da haben sich die hohen Herren leider gründlich verrechnet. Die Kinder haben deutlich gespürt, dass ihnen ein Maulkorb verpasst wurde und sind entsprechend enttäuscht und frustriert aus dieser Sitzung gegangen. Einige kamen schon während der Konferenz zu mir und baten mich, ihre Fragen zum Amthof, ihrer Schule, dem weiteren Erhalt ihrer Klassen etc. zu stellen, da sie sich selbst „nicht mehr trauten“. Prima, Herr Schultz, das haben Sie fein hingekriegt! Sie haben mit Ihrer Politik des Abwartens, Blockierens und Verschweigens nicht nur dafür gesorgt, dass Atzbach seine Grundschule nun endgültig verlieren wird. Gleichzeitig haben Sie mit dieser Kinderkonferenz auch den jüngsten Lahnauern klar gemacht, wer das Sagen hat und das Demokratie leider oft nur eine leere Worthülse zu sein scheint. Schade!! Und noch etwas, lieber Herr Schultz und auch lieber Herr Schuster: Gut, dass unsere Schüler von Anfang an lernen, das Hausaufgaben dazu da sind, erledigt zu werden, auch wenn es mal keinen Spaß macht! Denn dann kann man sich viel Ärger ersparen...!


Bettina Wagner, Lahnau-Atzbach
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