Mythos 1: "Bei mir ist doch nichts zu holen"

Kriminalhauptkommissar Michael Michel.

Bild 1 von 2

Es gibt viele Mythen rund um das Thema Einbruch, die der kriminalpolizeiliche Berater Michael Michel (Foto) nur zu genau kennt:

Mythos 1: „Bei mir ist doch nichts zu holen“.

Das mag sein. Das weiß der Täter aber erst, nachdem er bei Ihnen eingebrochen ist und die gesamte Wohnung durchsucht hat. Besonders sensible, intime Bereiche, wie Schlafzimmer und Nachtkommoden werden vom Einbrecher dabei natürlich nicht verschont.

Die zerstörte Terrassentür oder das aufgehebelte Fenster zahlt in der Regel die Hausratversicherung, Bargeld bis zu einer gewissen Summe. Bei Schmuck und Elektronik entschädigt der Versicherer nur in Verbindung mit entsprechenden Nachweisen.

Allerdings ist der psychische Schaden, der meist durch den Einbruch in den höchstpersönlichen Lebensbereich beim Opfer zurückbleibt, nicht mit Geld auszugleichen.

Weitere Informationen zum Schutz vor Einbrechern finden Sie auf der Homepage der Polizei. Auskünfte erteilt Kriminalhauptkommissar Michael Michel unter (0 27 71) 90 71 22.


Mit ePaper wird die Zeitung digital: Testen Sie jetzt das ePaper Ihrer Heimatzeitung zwei Wochen kostenlos!
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2018
Mehr zum Thema
Kommentare (0)
Mehr aus Region Wetzlar