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RP: Aus für Woolrec besiegelt

Braunfels/Gießen. Überraschendes Ende im Streit um das Entsorgungsunternehmen Woolrec: Die Firma hat am Montag ihre Betriebserlaubnis abgegeben. Die Verarbeitung gefährlicher Dämmabfälle in Braunfels-Tiefenbach hat damit ein Ende.

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Zuerst einmal möchte ich ganz klar und deutlich meiner Freude Ausdruck geben, dass das endgültige Aus von Woolrec für den Standort Tiefenbach besiegelt ist. Endlich kann die Angst der letzten Jahre dem jungen
Pflänzchen mehr
Hoffnung Platz machen. Wenn nun der Rest ordnungsgemäß abgewickelt wird und keine Altlasten zurück bleiben, sollte in Tiefenbach langsam wieder Normalität Einzug halten. Wer Nachfolger von Woolrec wird, muss akribisch geprüft werden. Hier wird sicher auch Herr Dr. Witteck ein großes Interesse haben, nur Unternehmen zu genehmigen, die sehr gut mit dem angrenzenden Wohngebiet kompatibel sind. Hier vertraue ich den Zusagen des RP. Bauchweh habe ich bei aller Freude, unter welchen Bedingungen dieser Kuhhandel zustande kam. Wurde einem maroden Betrieb zu viele Zugeständnisse gemacht? Hier gibt es vom RP Erklärungsbedarf. Herr Dr. Witteck sollte nun baldmöglichst zu einem informellen Gespräch nach Tiefenbach kommen.
Wenn das mal nicht ein Vertrag zu Lasten des Steuerzahlers und der Tiefenbacher Bürger war! Und die Verharmlosung geht auch schon wieder weiter.

Herr Witteck, es handelt sich hier nicht um "Dämmmaterial", sondern um mehr
Giftmüll der gefährlichsten Kategorie! Das sollten Sie mal lieber nicht vergessen. Diese Märchen glaubt keiner mehr. Woolrec hat nie ein Produkt hergestellt, sondern immer nur die Welt mit Giftmüll der gefährlichsten Kategorie versaut.

Wer soll schon glauben, dass Woolrec das Gelände sanieren wird (Frist bis nach der Landtagswahl!). RP hat Woolrec wieder einmal voller Gottvertrauen massive und unnötige Zugeständnisse gemacht, ohne vorher irgendeine Sicherheit einzufordern (z.B. Bankbürgschaft). Meine Prognose: die Sanierung wird auch der Allgemeinheit aufgebürdet werden.

Wieviel Geld schuldet Woolrec noch wegen der Entsorgung in Olfen? 150000 Euro? Auch hier keine Bürgschaften.

Was ist mit der halben Million Euro Fördergelder, die ja offensichtlich auf falscher Grundlage gezahlt wurden? Werden die jetzt zurückgefordert?

Was ist mit den Dioxinverseuchten Gärten der Anwohner?

Und ausserdem: was ist mit den tausenden von Häusern in Deutschland, die mit dem Woolrec-Giftmüll gebaut wurden? Der Woolrec-Alptraum wird die armen Besitzer von verseuchten Woolrec-Giftmüll-Häusern noch jahrzehntelang begleiten.

Und Herrn Fritsch bei der ganzen Vorgeschichte jetzt plötzlich wieder als zuverlässig einzustufen, das hat schon was.

Frei nach der Ricola-Werbung: "Wer hat's genehmigt?" - "RP Gießen!"
Na da sind ja plötzlich fast alle fein raus.

Firmeninhaber Fritsch kann sich als unbescholtener Bürger fühlen.

RP Witteck kann die Havarie seiner politischen Karriere abwenden und auf "großer Retter" machen.

Die mehr
RP-"Fachleute" tragen schnell alle Aktenberge in die Archive und müssen sich ihr jahrelanges Versagen nicht mehr von einem Richter auseinanderlegen lassen.

Notgeschäftsführer Schütze-Nolting kann den Vorwurf der Insolvenzverschleppung von sich weisen.

Die Versilberung von Firmenvermögen kann als "Aufräumungsarbeiten" verkauft werden.

Entweder ist dann zum Jahresende die Insolvenz "unvorhersehbar doch nicht abzuwenden" gewesen, Gläubiger und Steuerzahler bleiben auf ihren Forderungen sitzen, letztere dann auch noch auf einem verseuchten Grundstück -

oder die "Marke" Woolrec wird für 1€ an einen schwindeligen Investor verkauft, der vielleicht die Gläubiger bedient, dann aber das Spiel woanders von vorn aufzieht - sicher ist XXXXX gegen Bares gerne zur wissenschaftlichen Begleitung bereit. Dann wäre in Tiefenbach z.B. Platz für Glasstec ...

Nur die "Gewinner" aus Tiefenbach haben den Woolrec-Dreck im Garten und im Körper, ein verseuchtes Industriegebiet und/oder immer noch einen unverschämten Unternehmer vor der Haustür.

Anm. d. Redaktion: XXXXX=von der Redaktion entfernt wegen des strafrechtlich relevanten und nicht von einem Gericht abgeurteilten Vorwurfs der Bestechlichkeit
+++ Top Secret +++

Die neuen Woolrec-Standorte:

1. Dahka, Bangladesh
2. Mogadishu, Somalia
3. Timbuktu, Mali
4. Pjöngjang, Nordkorea
5. Damaskus, Syrien

Alle neuen Standorte wurden aufgrund ihrer vorbildlichen mehr
Umweltstandards ausgewählt. Es wird in hermetisch gekapselten lokalen Hütten produziert. Die jeweiligen Regierungen stehen diesem vorbildlichen Umweltkonzept ausserordentlich positiv gegenüber. Es wird erwogen, für die Produktion Freiwillige aus Resozialisierungsmaßnahmen einzusetzen.

+++ Top Secret Ende +++
Ich hoffe für Woolrec auf eine bessere Zukunft woanders.
Die Grundidee der Aufbereitung und Verarbeitung alter Glasfaser ist die Lösung eines kostenspieligen Entsorgungsproblems. Man muss sich der Sache neu widmen und mehr
ein saubereres Verfahren für die Verarbeitung in Angriff nehmen. Wichtig ist dabei ,dass man keine Widersacher um sich hat sondern Menschen die Sinn und Qualifikation für die Sache "Woolit" haben, Menschen die wissen wovon sie reden und demnach handeln.Wir müssen oft neu anfangen, aber nur selten von vorne.

Der sicherste Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen.

Thomas Alva Edison
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