Rad "fahren", ohne in die Pedale zu treten

(Foto: Reeber)

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Vor drei Wochen hat die Sektion Wetzlar im Deutschen Alpenverein ihren Bikepark in der Spilburg eröffnet. Und damit offenbar den richtigen Riecher gehabt, denn die Anlage wird gut angenommen und genutzt.

Dirtpark Wetzlar: Vom Pumpen und Fliegen

ei einem Besuch vor Ort erklären Karlheinz Nickel, der im Verein für Mountainbiken zuständig ist, und der 16-jährige Tilo Jäkel, der fast täglich Zeit mit Springen und Pumpen verbringt, wie der Sport genau funktioniert. Mit Radfahren auf asphaltierten Wegen hat das wenig zu tun, schon allein, weil sich die hier genutzten Dirt Bikes von anderen Rädern deutlich unterscheiden: Ein extrem tiefer Sattel, der eigentlich nie gebraucht wird, keine Schaltung und nur eine Hinterradbremse machen das Dirt Bike aus. Es ist wendiger, tiefer und wiegt weniger, weil Bauteile wie ein Ständer oder eben eine Schaltung fehlen. Das geringe Gewicht hilft, weil dadurch für Sprünge auf Dirt- und Flowtrail weniger Kraft aufgewendet werden muss.

Auf dem Pump Track sind sogar die Pedale überflüssig, denn Tempo gemacht wird hier allein durch Hochdrücken und schnelles Absenken des Körpers. Die Pedale sind da nur willkommene Abstellfläche für die Füße. Wie rasant es im Wetzlarer Bikepark zugeht, zeigt unser Video. Wie funktioniert es und welche Ausrüstung braucht man? Wie schnell lassen sich Sprünge und andere Tricks erlernen? Wie oft fällt man hin? Diese und weitere Fragen werden dort beantwortet. (pre)


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