Säureangriff auf Frauen?

(Foto: Archiv)

Sie waren auf dem Fußweg hinter dem Freibad an der Lahn unterwegs, als, so erzählt der Mann beziehungsweise Vater, ein motorisiertes Zweirad (Mofa, Moped oder Ähnliches) sich ihnen näherte. Als es auf der gleichen Höhe war, wurde eine „säurehaltige Flüssigkeit“ auf Frau und Tochter gespritzt.

Leider konnten beide keine Einzelheiten erkennen, weil der Angriff so plötzlich erfolgte. Andere Personen waren nicht in der Nähe. Da die Frau, aber auch die Tochter erkennbar einen Migrationshintergrund haben, schließt der Familienvater einen fremdenfeindlichen Hintergrund nicht aus.

Der Übergriff müsse vorbereitet gewesen sein, da wohl niemand „einfach so eine säurehaltige Substanz mit sich führt“.

Brennen im Gesicht

Tochter und Frau sind ambulant im Krankenhaus behandelt worden. Sie haben keine schwerwiegenden Verletzungen, leiden aber an einem Brennen im Gesicht.

Die Familie sei bei der Polizei gewesen, doch diese habe keine Anzeige aufgenommen, weil es sich um keine Straftat handele, beklagt der Familienvater.

Seitens der Polizei war in der Tat, so ein Beamter, nichts erkennbar, was auf eine Körperverletzung schließen ließ. Sollte diese allerdings noch durch ein ärztliches Attest bestätigt werden, werde man selbstverständlich die Anzeige in der Sache aufnehmen. (gh)


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