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"Sie stehen auf dünnem Eis"

PARLAMENT Keller vereidigt

Braunfels. Schwieriger Start in die zweite Amtszeit: Bevor Bürgermeister Wolfgang Keller (parteilos) in der Stadtverordnetensitzung am Donnerstagabend vereidigt wurde, hatte er jede Menge Kritik einzustecken. Streitthema: der Kassenkredit in Schweizer Franken, die Wechselkursverluste kosten die Stadt 141 500 Euro (wir berichteten). Ein Akteneinsichtsausschuss wurde auf Antrag von SPD, Grünen, FWG und FDP eingerichtet.

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Armes, schönes Braunfels!
Dieser Ausspruch macht in diesem idyllischen Städtchen leider doppelt Sinn. Bürgermeister Keller gerät zunehmend zur peinlichen Figur.
Hat er doch in der Vergangenheit den Unmut der mehr
Tiefenbacher Bürger auf sich gezogen, weil sich diese durch seine gekonnt ausgelebte Passivität in Sachen "Woolrec" wenig Freunde gemacht hat. Dann kam der Geldbeschaffungsskandal, bei dem er mal eben selbstverschuldet 141.000 Euro für Wechselkursverluste aus der städtischen Kasse hinblättern durfte. Jeder Angestellte hätte sich wegen so etwas seine Papiere abholen dürfen, Herrn Keller tut es nur "leid". Das Geld, dass Dank Herrn Keller in der Kasse der Gemeinde fehlt, versucht dieser nun dadurch wieder reinzuholen, indem er dringend notwendige bauliche Massnahmen auf die lange Bank schiebt. Jeder ärgert sich über den Zustand mancher Strassen. Hier werden Schlder aufgestellt,die darauf hinweisen, dass hier "Achtung Schlaglöcher!" den Verkehr behindern. Statt hier den Schaden durch Reparatur zu begrenzen, warnen immer mehr Schilder vor Verkehrsbehinderungen. Als ich nun zur Karnevalszeit hörte, dass Herr Keller den traditionellen Karnevalsvereinen eine Absage für die "Erstürmung des Rathauses" erteilte, überkamen mich, obwohl nicht aktiver Karnevaler Gedanken wie Unverständnis, personifizierte Talentfreiheit, fehlendes Einfühlungsvermögen, Solidaritätslosigkeit, ... . Wenn ich bedenke, dass hier ein amtierender, von den Bürgern ins Amt gehobene Bürgermeister eine paar Narren das traditioneller "Stürmen des Rathaus´" aus Kostengründen untersagt (ein paar Flaschen Aldisekt und belegte Brötchen), man aber auf der anderen Seite weiß, dass er 141.000 Euro aus den städtischen Kassen in den Sand gesetzt hat, fehlen mir hier die Worte. Armes Braunfels, so etwas haben wir wirklich nicht verdient!
Anmerkung des Verfassers: Eine Abordnung des KCT (KarnevalsClubTiefenbach) überreichte nach der Absage Herrn Keller einen Präsentkorb, damit seine Armut etwas erträglicher wird.
Dazusitzen und sich anhören zu müssen dass man offen gelogen hat, und nichts dagegen sagen zu können weil die Vorwürfe offensichtlich wahr sind ... an Stelle von Herrn Keller wäre ich gestorben vor Scham und hätte auf mehr
eine zweite Amtszeit verzichtet. Aber ich bin ja auch kein Politiker.
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