Steffen Schenk will Bürgermeister werden

Wahl 48-Jähriger Verwaltungsmann tritt an

... Steffen Schenk. (Fotos: privat)

Als erster Bewerber hat er die Unterlagen für die Kandidatur um das Amt des Greifensteiner Bürgermeisters abgegeben.

Steffen Schenk ist zwar CDU-Mitglied, tritt aber als unabhängiger Kandidat an.  Als vordringliche Aufgabe sieht es Schenk, Greifenstein nach den langen, beinahe historischen Querelen wieder zu einen. „Ich möchte zusammen mit den Bürgern und allen Akteuren aus Politik und Verwaltung die Gemeinde nach vorne bringen und Bürgermeister für alle Greifensteiner sein. Ich kenne die Gemeinde und habe klare Vorstellungen.“

Erfahrung aus Politik und Verwaltung

Der Verwaltungsbetriebswirt, der in Rodenberg aufgewachsen ist, hat derzeit die Fachstelle „Planung und Recht“ in der Gemeindeverwaltung inne.

Im Greifensteiner Rathaus begann er 1988 seine Verwaltungsausbildung. Unter anderem fungierte er als Sachgebietsleiter im Bauamt, wurde Leiter der Bauverwaltung und danach Sachgebietsleiter „Bau- und Rechtswesen“ im Hauptamt.

An seinem Wohnort Dillenburg, wo er mit seiner langjährigen Lebensgefährtin lebt, ist Schenk seit 2001 kommunalpolitisch tätig. Zunächst war er Stadtverordneter und stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher und ist inzwischen als ehrenamtlicher Stadtrat in der dritten Legislaturperiode im Magistrat.

Er ist Mitglied in über zehn Vereinen, unter anderem im Greifenstein-Verein sowie den Feuerwehr-Fördervereinen in Beilstein und Rodenberg. Besonders dankte Schenk allen Unterstützern. Innerhalb weniger Tage, sagt er, hätten ihn bereits weit mehr Bürger mit ihrer Unterschrift unterstützt, als dies bei Kandidaten, die nicht von einer Partei oder Wählervereinigung vorgeschlagen werden, erforderlich ist.

Vor Steffen Schenk hat bis jetzt nur Marion Sander (53) aus Neunkirchen im Siegerland Interesse an der Kandidatur bekundet. Sie wird von der SPD und der Unabhängigen Liste für Greifenstein unterstützt. Gewählt wird Ende Mai.  (red)


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