Tank-Leck führt zu Großeinsatz der Feuerwehr

BLAULICHT Landesstraße war über Stunden voll gesperrt

Neben den Zapfsäulen strömte das Gas aus einem Schacht. (Foto: Lamberts)

Die Feuerwehr Langgöns ist an der Tankstelle im Einsatz. (Foto: Lamberts/ga)

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Gegen 16.30 Uhr war auf dem Gelände einer Tankstelle in der Leihgesterner Straße deutlich Gasgeruch bemerkt und sofort die Feuerwehr verständigt worden.

Erste Messungen ergaben, so Kreisbrandinspektor Mario Binsch später, ein explosionsfähiges Gas-Luft-Gemisch, was zur unverzüglichen weiträumigen Absperrung des Tankstellengeländes und zur Evakuierung einer direkt daneben liegenden Werkstatt führte. Anfängliche Überlegungen, auch angrenzende Wohnhäuser zu räumen, wurden nach Luftmessungen und Messungen in den Abwasserkanälen wieder verworfen.

Mit Wasser drückte die mit 56 Kräften aus verschiedenen Ortsteilen angerückte Langgönser Feuerwehr das austretende Gas nieder und verteilte es mit Lüftern, um die Explosionsgefahr zu bannen. Zur Unterstützung wurden der Gefahrstoff-Messwagen und zwei Gefahrgutbeauftragte des Landkreises sowie ein Rettungswagen hinzugerufen.

Der Techniker einer Wartungsfirma stellte dann fest, dass bei einem Schlauch zwischen dem Gastank und der Zapfsäule ein Rückstromventil undicht war. Mit der Reparatur wurde umgehend begonnen. Außerdem wurde die Arbeitsschutzabteilung des Regierungspräsidiums informiert.

Wegen der Gefahr und dem Einsatz hatten Polizei und Feuerwehr mehrere Straßen im Umkreis der Einsatzstelle abgesperrt. So auch die Landesstraße nach Leihgestern. Der Einsatz dauerte bis in die Abendstunden hinein an. (jl/ga)


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