Tod im Container war Unfall

Justiz  Kein Hinweis auf Fremdverschulden

Die Polizei hat im Wetzlarer Stadtteil Hermannstein einen leblosen Mann in einem Altkleidercontainer entdeckt. (Symbolfoto: Wolf/dpa)

Zwar wartet die Staatsanwaltschaft nach Worten ihres Sprechers Christopher Roth noch auf den endgültigen Bericht der Untersuchung. Allerdings ergäben sich nach einer ersten Bewertung keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden.

Der 40-Jährige war am 25. Dezember von Passanten gefunden worden. Er hing kopfüber und reglos aus dem Einwurfschacht eines Kleidercontainers in Hermannstein. Die Polizei war von Anfang an davon ausgegangen, dass der Mann sich beim Versuch, Kleidung aus dem Container zu nehmen, eingeklemmt hatte, also kein Fremdverschulden vorliegt. Um dies sicher auszuschließen, hatte sie aber eine Obduktion angeregt. Dem war die Staatsanwaltschaft nachgekommen. Wie Roth erläutert, ist seine Behörde zu einem Ermittlungsverfahren ohnehin angehalten, wenn die Ursache eines Todesfalles nicht ganz zweifelsfrei feststeht. Mit dem Vorliegen des endgültigen Obduktionsergebnisses rechnet der Staatsanwalt gegen Ende der kommenden Woche. (pre)


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