Lesezeit für diesen Artikel (251 Wörter): 1 Minute, 05 Sekunden
Vielen Dank,
dass Ihnen mittelhessen.de so gut gefällt!
Registrieren
Sie sind bereits registriert? Zum Login
Sie sind bereits Abonnent einer unserer Tageszeitungen und haben noch keine Zugangsdaten? Zur Schnellregistrierung
Unsere Angebote

Abonnement ONLINE.

Unbegrenzter Zugriff auf alle Inhalte für mittelhessen.de und die News-App.

6,90 €

Abonnement DIGITAL.

Unbegrenzter Zugriff auf das E-Paper Ihrer Tageszeitung, mittelhessen.de und die News-App.

25,90 €

Monatspass

Unbegrenzter Zugriff auf die Onlineausgabe Ihrer Tageszeitung für 30 Tage

Bezahlung per Handy Bezahlung über PayPal
Bevor es weiter geht...

... ein spannendes Angebot für Sie als treuen Leser:

 

Unser Abonnement ONLINE ist aktuell im ersten Monat kostenfrei (danach, 6,90 € monatlich). Sie erhalten damit vollen Zugriff auf alle Inhalte auf mittelhessen.de und in der News-App.

 

Sie wollen sich nicht lange an einen Vertrag binden?
Kein Problem! Sie können monatlich kündigen.

Monatspass
Bitte Zahlungsart wählen:

7,90 €

Tagespass

Unbegrenzter Zugriff auf die Onlineausgabe Ihrer Tageszeitung für 24 Stunden

Bezahlung per Handy Bezahlung über PayPal
Bevor es weiter geht...

... ein spannendes Angebot für Sie als treuen Leser:

 

Unser Abonnement ONLINE ist aktuell im ersten Monat kostenfrei (danach, 6,90 € monatlich). Sie erhalten damit vollen Zugriff auf alle Inhalte auf mittelhessen.de und in der News-App.

 

Sie wollen sich nicht lange an einen Vertrag binden?
Kein Problem! Sie können monatlich kündigen.

Tagespass
Bitte Zahlungsart wählen:

1,80 €

Alle Angebote im Überblick

Sie haben Fragen oder benötigen Hilfe? Dann rufen Sie uns an unter 06441 959-99 oder senden uns eine E-Mail an service(at)mittelhessen.de

Was ist Woolrecs Liste wert?

Eine Liste mit sechs Abnehmern, darunter mindestens einer aus dem Ausland, ging am Freitag gegen 18 Uhr im Faxgerät der RP-Fachabteilung ein. Nach einer ersten Prüfung am Montagmorgen handele es sich zum Großteil um Ankündigungen von Probebetrieben und um Absichtserklärungen, berichtete RP-Sprecherin Ina Velte. Details wurden mit Rücksicht auf Geschäftsinterna nicht genannt. Die potenziellen Abnehmer dürften also Ziegeleien sein, die Woolit zunächst probeweise bei der Ziegelherstellung einsetzen wollen. Das allein würde allerdings nicht ausreichen, um dem Material aus Dämmstoffabfällen den Produkt-Status zu sichern.

Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2012
Ist das die Handlungsweise eines seriösen Geschäftsmannes? Möchte man als normaler Mensch mit so jemandem zusammenarbeiten, der sich die Wahrheit jedesmal neu zurechtlegt?
Naja, wissen Sie das oder glauben Sie das oder könnten Sie sich vorstellen, daß das so sein könnte?
Alte Trainerweisheit: Was erlaube RP?!!!

Woolrec hat die Frist mal wieder nicht eingehalten sondern irgendwelches Alibizeugs abgeliefert. PR Gießen tut mal wieder so als wäre das so ok und tut was es immer tut: mehr
nix.

Und dabei ist alles, was in Tiefenbach bei Woolrec an Krebsfasermehlproduktion läuft ohne jegliche wissenschaftliche Erkenntnisgrundlage. Es sei hier an einen früheren Kommentar erinnert:

RP-Sprecherin Gabriele Fischer: "Nach derzeitigem Kenntnisstand bindet sowohl das nach den Vorgaben des Produktanerkennungsbescheides als auch das vorübergehend nach einer nicht bekannten Rezeptur hergestellte Woolit die gefährlichen Fasern ausreichend."

Jagt man diesen Satz durch den „RP-Translator“, dann kommt folgendes raus: „Wir hatten und haben nicht die geringste Ahnung was bei Woolrec wirklich passiert. Wir haben auch nicht die geringste Ahnung was in dem vorübergehend – für 5 Jahre – produzierten Woolitabfall so alles drin ist. Aber uns bleibt ja gar nichts anderes übrig als zu sagen dass es völlig ungefährlich ist, sonst würden wir uns ja selber belasten.“

Alte Trainerweisheit: Bürger ist kein Idiot!
So viel mir bekannt ist, hat Woolrec in den letzten Wochen gar nicht nach dem Produktanerkennungsbescheid produziert, sondern nach "Deponie-Richtlinien". D.h. man erzeugte gar kein Produkt für die Ziegelindustrie mehr
sondern bewusst Sondermüll für die Deponie.
Wie kann man so Geld "verdienen"? Ach ja, Woolrec darf auch Abfälle aus der Keramik-Industrie annehmen, und es gibt eine Liste von Professor G., in der genau aufgeführt ist, wie viele Milligramm von welchem Schwermetall durch "Verdünnung" mit einem Kilo Woolit "unschädlich" gemacht werden. Ein Schelm, wer Böses ...
Am 30.5.2012 stand in dieser Zeitung der Artikel "Woolrec erhält letzte Chance". Darin wurde Regierungspräsident Witteck zitiert: "Sollte die Firma bis zum Ablauf von drei Monaten keine Abnehmer vorweisen, werde der mehr
Produkt-Anerkennungsbescheid entzogen, kündigte Witteck an."

Jetzt sind die drei Monate um. Herr Witteck, eine unverbindliche Absichtserklärung ist was anderes als ein fester Abnehmer, da braucht man nichts prüfen!

Lassen Sie mich raten: heißen die Ziegeleien zufällig Erwin Fretsch GmbH, Edmund Frotsch GmbH, Erich Fratsch GmbH und Edgar Frutsch GmbH? Und gibt es möglicherweise dann auch noch eine Steffen Ging GmbH, eine Stefanie Wirdgehen GmbH und eine Stefanus Wargegangen GmbH?

Herr Witteck, wie lange wollen Sie sich eigentlich noch unter den Augen der Öffentlichkeit an der Nase herumführen lassen?
Mehr aus Region Wetzlar