Lesezeit für diesen Artikel (1126 Wörter): 4 Minuten, 53 Sekunden
Vielen Dank,
dass Ihnen mittelhessen.de so gut gefällt!
Registrieren
Sie sind bereits registriert? Zum Login
Sie sind bereits Abonnent einer unserer Tageszeitungen und haben noch keine Zugangsdaten? Zur Schnellregistrierung
Unsere Angebote

Abonnement ONLINE.

Unbegrenzter Zugriff auf alle Inhalte für mittelhessen.de und die News-App.

6,90 €

Abonnement DIGITAL.

Unbegrenzter Zugriff auf das E-Paper Ihrer Tageszeitung, mittelhessen.de und die News-App.

25,90 €

Monatspass

Unbegrenzter Zugriff auf die Onlineausgabe Ihrer Tageszeitung für 30 Tage

Bezahlung per Handy Bezahlung über PayPal
Bevor es weiter geht...

... ein spannendes Angebot für Sie als treuen Leser:

 

Unser Abonnement ONLINE ist aktuell im ersten Monat kostenfrei (danach, 6,90 € monatlich). Sie erhalten damit vollen Zugriff auf alle Inhalte auf mittelhessen.de und in der News-App.

 

Sie wollen sich nicht lange an einen Vertrag binden?
Kein Problem! Sie können monatlich kündigen.

Monatspass
Bitte Zahlungsart wählen:

7,90 €

Tagespass

Unbegrenzter Zugriff auf die Onlineausgabe Ihrer Tageszeitung für 24 Stunden

Bezahlung per Handy Bezahlung über PayPal
Bevor es weiter geht...

... ein spannendes Angebot für Sie als treuen Leser:

 

Unser Abonnement ONLINE ist aktuell im ersten Monat kostenfrei (danach, 6,90 € monatlich). Sie erhalten damit vollen Zugriff auf alle Inhalte auf mittelhessen.de und in der News-App.

 

Sie wollen sich nicht lange an einen Vertrag binden?
Kein Problem! Sie können monatlich kündigen.

Tagespass
Bitte Zahlungsart wählen:

1,80 €

Alle Angebote im Überblick

Sie haben Fragen oder benötigen Hilfe? Dann rufen Sie uns an unter 06441 959-99 oder senden uns eine E-Mail an service(at)mittelhessen.de

Woolrec: 300 Bürger fordern Antworten

RP Witteck kündigt weitere Proben an

300 Bewohner und Gäste kamen. Und sie brachten aus den Gärten Äpfel, Grünkohl und die Frage mit: „Würden Sie das Ihrem Kind noch zum Essen geben?“ Von den Vertretern des Hessischen Landeslabors mit Direktor Hubertus Brunn an der Spitze und des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie mit Präsident Thomas Schmid, die Proben entnommen und ausgewertet hatten, folgten über eine Stunde Fachvorträge, während die Bürger auf allgemein verständliche Antworten zur Bewertung der Funde für ihre Gesundheit und ihren Alltag warteten.

Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2012
Lieber Herr Brunn,

Sie haben gesagt, dass Tiefenbacher Kinder ja wachsen und sich damit die Dioxine in ihnen ja „verdünnen“. Abgesehen davon, dass dieser Satz sehr charakteristisch für Ihr sonstige Auftreten bei der mehr
Bürgerversammlung war, eröffnet er natürlich auch ein völlig neues Geschäftsmodell:

Warum sollte Woolrec seinen Giftmüll in Ziegel einmischen, es gibt doch Tiefenbacher Kinder, die verdünnen das Gift mindestens genauso gut. Und im Gegensatz zu Ziegeln wachsen die Kinder sogar noch. Man muss nur dafür sorgen, dass die Kinder reichlich Schokolade kriegen und viel Fett ansetzen, umso besser können sie „verdünnen“.

Damit könnte man auch noch diejenigen letzten Ecken von Rest-Tiefenbach wirtschaftlich erschließen, in die der Wind vielleicht nicht so ganz hinkommt. Herr Brunn, für diesen Beitrag zum aktiven Umweltschutz gebührt Ihnen mindestens ein Umweltpreis, vielleicht sogar als hessischer Gründerchampion!
Sehr schade, dass die Fragen aus der Bürgerschaft erst nach über einer Stunde möglich waren. Bis dahin mussten sie trockene und für den Laien kaum verständliche Fachvorträge über sich ergehen lassen. Zahlreiche Besucher mehr
hatten sich entschieden, sich das nicht anzutun, und haben den Saal verlassen. Die Fragen des gemeinen Bürgers blieben dabei weitestgehend auf der Strecke. Auch den meisten Fernsehteams war diese Wartezeit zu lange, sodass bei der Fragestunde kaum noch Medien anwesend waren. Ein Schelm, der dahinter Absicht vermutet. Wirklich sehr schade!
Leider waren nur Vertreter von RP, Kreis und Gemeinde auf dem Podium vertreten, nicht der vom Ortsvorsteher beauftragte Gutachter Peter Gebhard.

Der konnte dennoch aus dem Publikum heraus den Leiter des Landesbetriebs mehr
Hessisches Landeslabor, Prof. Brunn so in die argumentative Bedrängnis treiben, dass dieser seine Position mehrmals revidieren musste.

Warum Prof. Brunn, der schwerpunktmäßig Futtermittel untersucht, ausgerechnet die hochbelasteten Grasproben nicht interpretierte, konnte er nicht so erklären, dass ich es verstanden habe.

Dann mußte er auch noch mehrjährige Kooperationen mit Prof. Gäth eingestehen, dem Mitentwickler des Woolit-Verfahrens und langjährigen Gutachter des RP Gießen, gegen den z.Z. die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Gegen diesen Herrn kam Regierungspräsident Dr. Witteck deutlich weniger arrogant und wesentlich ehrlicher rüber. Schade, dass er Herrn Brunn nicht darauf hin gewiesen hat, dass er als Jurist die ganze Wahrheit von ihm erwartet!
Wer einmal erleben wollte, wie arrogant sogenannte Fachbehörden gegenüber dem einfachen Bürger auftreten, der hat eine Lehrstunde in Tiefenbach erlebt. Das Landeslabor Hessen müllte die Menschen aus Tiefenbach mit mehr
schier endlosen Fachvorträgen und Redebeiträgen zu, in denen das eigene Versagen hinter einer Wolke aus Fachbegriffen und Überheblichkeit versteckt werden sollte. Dumm nur, dass die „dummen Bürger“ nicht so dumm waren, wie es das Landeslabor glaubte: Die Triefenbacher und ihre Freunde merkten diese Absicht sehr wohl !
Mehr aus Region Wetzlar