„Riesiger Spaß“ und „Riesenchance“

Gespräche am Rande des Besuchs im Landtag in Wiesbaden: Erster Stadtrat Sebastian Pulfrich (links) tauscht sich mit den beiden Haigerer Unternehmern Roland Kring (Mitte) und Wilfried Pulverich aus.  Foto: C. Weber

Der Zuschlag für den Hessentag 2022 in Haiger ist bei den Bürgern überwiegend positiv aufgenommen worden. In Facebook heißt es fast immer: "Daumen hoch!" Auch die Haigerer...

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Haiger. Der Zuschlag für den Hessentag 2022 in Haiger ist bei den Bürgern überwiegend positiv aufgenommen worden. In Facebook heiß;t es fast immer: "Daumen hoch!" Auch die Haigerer Politiker, die mit bei der Vergabe in Wiesbaden waren, freuen sich auf das Landesfest.

Staatsminister Axel Wintermeyer sprach am Dienstag im Wiesbadener Landtag mit Blick auf den 62. Gastgeber des Landesfests vom "Hessentag 4.0 in Smart-City", spielte dabei auf die Unterstützung der Haigerer Wirtschaft an.

Haigerer Unternehmer stehen zu ihrer Zusage

Unternehmer Wilfried Pulverich (PMS im Haigerer Fahler) vertrat in Wiesbaden, zusammen mit Jürgen Grimm (Weiss Chemie), den Kreis Haigerer Unternehmer: "Der Hessentag ist eine persönliche Bereicherung und im Endeffekt ein gutes Geschäft für alle Bürger. Der langfristige Gewinn durch den steigenden Bekanntheitsgrad von Haiger ist nicht bezifferbar. Es ist uns wichtig, für das Gemeinwohl als Unterstützer da zu sein. Wir stehen da zu unserer Zusage."

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Landrat Wolfgang Schuster (SPD): "Während des Festes ist der Landrat natürlich auf unzähligen Veranstaltungen mit dem Hessentagspaar und dem Bürgermeister unterwegs. Es macht aber riesigen Spaß;. Die Kreisverwaltung ist natürlich in die Organisation fest eingebunden. Natürlich wäre es eine tolle Sache, wenn ich als amtierender Landrat nach Wetzlar und Herborn an der Eröffnung des dritten Hessentages während meiner Amtszeit teilnehmen dürfte. Ob ich 2022 noch Landrat bin, entscheiden die Wählerinnen und Wähler am 27. Mai."

Haigers Stadtverordnetenvorsteher Bernd Seipel (CDU): "Es ist ein groß;es Ereignis für Haiger. Das Landesfest wird Verbindungen über Haiger hinaus im Dreiländereck vertiefen und die Bürger können dichter zusammenrücken."

Peter Hornof (Haigerer CDU-Fraktionsvorsitzender): "Das ist eine Riesenchance für die Stadt, die Stadtteile und die ganze Region, sich weiter zu entwickeln. Bis zum Hessentag müssen wir jetzt vernünftige Entscheidungen treffen, wie die 8,5 Millionen Euro, die das Land zur Verfügung stellt, gewinnbringend investiert werden können. Es ist ein schöner Erfolg für die Verwaltung, die die Bewerbung vorbereitet hat."

Katrin Meiß;ner (Haigerer SPD-Fraktionsvorsitzende): "Ich hoffe, dass der Hessentag für den Zusammenhalt aller Ortsteile und für die Zukunft gut ist. Dass es auch Kritik gibt, ist gut, um nicht zu überdimensioniert zu denken. Man wird in 2022 sehen, dass es Haiger im Dreiländereck gibt."

Rainer Binde (Haigerer FWG-Fraktionsvorsitzender): "Wir freuen uns über den Zuschlag und den groß;en Vorlauf bis 2022. Aber jetzt beginnt die Arbeit erst. Die Menschen in Haiger und den Ortsteilen müssen eingebunden werden. Wir benötigen eine solide Finanzplanung ohne Risikoveranstaltungen. Ich vertraue darauf, dass Haigers Wirtschaft ein entstehendes Defizit ausgleicht."

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Carsten Seelmeyer (Haigerer FDP-Fraktionsvorsitzender): "Nichts wird Haiger so prägen wie der Hessentag in vier Jahren. Das Zauberwort für ein gelungenes Fest heiß;t Bürgerbeteiligung. Nur dann kann sich die Stadt mit ihren vielen Stadtteilen als Einheit präsentieren und ein guter Gastgeber werden."

Landtagsabgeordneter Stephan Grüger (SPD): "Ich habe die Bewerbung der Stadt Haiger von Anfang an unterstützt und freue mich, dass die Bemühungen Früchte getragen haben. Ich bin davon überzeugt, dass die Stadt Haiger eine hervorragende Gastgeberin sein und vom Hessentag auch profitieren wird." (cw)