RMV berät über Sonderfahrpläne: teils Umstellung auf...

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Pendler müssen sich auf Einschränkungen einstellen. Foto: Sven Hollerich

Die Pendler in Hessen müssen sich wegen der Corona-Krise auch auf Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen.

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Hofheim am Taunus. Nachdem der Verkehr am Montag im regionalen Schienenverkehr noch fahrplanmäßig laufen sollte, werde derzeit über Sonderfahrpläne beraten, sagte eine Sprecherin des Rhein-Main-Verkehrsverbundes der Deutschen Presse-Agentur in Hofheim am Taunus. Oberstes Ziel sei es, einen zuverlässigen Bus- und Bahnbetrieb für die Fahrgäste sicherzustellen, aber auch, die Partnerunternehmen dabei zu unterstützen, eine sichere Arbeitsatmosphäre für das Fahrpersonal zu schaffen.

Nach Angaben der Sprecherin hat etwa die Mainzer Mobilität ihren Omnibus- und Straßenbahnverkehr seit Montag bereits auf Ferienfahrplan umgestellt. Geplant ist dies von diesem Dienstag an beispielsweise auch bei den Bussen der Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft sowie im städtischen Busverkehr in Rüsselsheim. In Frankfurt könne es zu Betriebseinschränkungen und Fahrtausfällen auf U- und Straßenbahnlinien kommen, hieß es im Internetangebot des RMV.

Insgesamt arbeiten mehr als 160 Verkehrsanbieter im Einzugsgebiet des RMV - von der Deutschen Bahn bis hin zum kleinen Busunternehmen. Das Tarifgebiet des RMV deckt flächenmäßig etwa zwei Drittel des Bundeslandes Hessen ab, fünf Millionen Menschen wohnen im zentralen Tarifgebiet, einschließlich der Übergangstarifgebiete sind es 6,7 Millionen Menschen.

Von dpa