Sparda unterstützt "Helft uns helfen" mit 15 000 Euro

SPENDEN Auch die Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill und die Diakoniestation Herborn/Sinn erhalten großzügige Geschenke

Hans-Joachim Hellhake (5.v.l.), stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Hessen, und Filialleiter Michael Eichler (links) hatten viel Geld zu verteilen an Uwe Dölschner (2.v.l.) und Gundi Haus (4.v.l.) von der Diakonie, Chefredakteur Uwe Röndigs (3.v.l.) sowie Christina Kahn (6.v.l.), Roswitha Zoth und Nils Neidhardt von der Arbeiterwohlfahrt. (Foto: Heller)

Die Aktion dieser Zeitung sammelt in diesem Jahr Geld, um damit verschiedene ehrenamtliche Patenschaftsprojekte zu unterstützen.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank Hessen, Hans Joachim Hellhake, freute sich, erneut die gute Sache mit Mitteln des Gewinnsparvereins der Sparda-Bank unterstützen zu können und hoffte auf viele Nachahmer.

Jeder Einzelne könne sich an Patenschaftsprojekten beteiligen, die beispielsweise dafür sorgten, dass alte und einsame Menschen die Zuwendung erführen, die sie ansonsten nicht bekommen könnten.

"Ein Spaziergang, ein nettes Gespräch, das bringt alten Menschen sehr viel", sagte Hellhake. Dabei sei es oft nur eine Stunde Zeit, die man dafür investieren müsse. Daher sei das Geld gerade bei den Institutionen gut angelegt, die solche Zuwendung, solches Engagement organisierten.

Uwe Röndigs, Chefredakteur der Zeitungsgruppe Lahn-Dill, stellte die Aktion "Helft uns helfen" vor, die seit 2001 jährlich Geld für gute Zwecke sammelt. Unter den geförderten Projekten waren unter anderem die Hospizarbeit, Krebshilfe, Frauenhäuser, Jugendhilfe, Suchthilfe und Flüchtlingsbetreuung.

Infoführer für Familien

Eine der diesmal begünstigten Einrichtungen wird beispielsweise auch die Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill sein, die mit dem Geld ihr Projekt Familienpaten ausstatten wird, um noch mehr Hilfe für Familien in schwierigen Situationen organisieren zu können.

Für  Geschäftsführer Nils Neidhardt, Roswitha Zoth und Christina Kahn von der AWO hatte Hans-Joachim Hellhake ebenfalls einen Scheck in der Tasche. Die 5000 Euro, die die Sparda-Bank für sie spendierte, fließen in die Arbeit an einem Familienführer in Herborn, der alle familienrelevanten Themen, Institutionen, Veranstaltungen und Angebote auflistet. Der Führer soll bereits in den nächsten Wochen erscheinen.

Hilfe für bedürftige Menschen, die weder die Sozialversicherungsträger noch die Krankenkassen bezahlen will as Team der Diakoniestation Herborn/Sinn mit den 3000 Euro unterstützen, die Hellhake für sie mitgebracht hatte. Dabei geht es besonders um die Betreuung von Demenzkranken, die oft zu kurz kommt, und die spezielle Hilfe für schmerzgeplagte Menschen, die von den Krankenkassen nicht abgedeckt wird.


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