Sie sind die Besten

Bukow (Charly Hübner) und König (Anneke Kim Sarnau) teilen berufliche, aber auch private Probleme. (Foto: NDR/Christine Schroeder)

 

Hübner und Sarnau stellen auch im neuen Krimi „Einer für alle, alle für Rostock“ wieder einmal alles in den Schatten, das „Tatort“ heißt, ganz egal, ob der aus München, Dortmund oder Münster kommt. Das tun sie bereits seit Jahren, doch sie schaffen es, sich von Film zu Film zu steigern.

Und wenn Katrin König zum leicht tölpeligen Brummbär Bukow betrunken in einer Kneipe sagt, dass sie sich nicht guttun, jeder sich selbst nicht und sie einander nicht, dann ist in der Spannungs-Genialitäts-Dialog-Skala nicht mehr viel Platz nach oben. Was Sarnau und Hübner in ihren Rollen abliefern, ist preisverdächtig, überzeugend und mitreißend.

Da gerät auch der Fall fast zur Nebensache: Ein Mord an einem Fußballfan führt Bukow und König in die Ultraszene in Rostock. Tatverdächtige gibt es viele, etliche sind polizeibekannt und saßen schon im Gefängnis. Aber eine heiße Spur suchen die Polizisten zunächst vergeblich, weshalb Bukow sich selbst in die Szene begibt, um im Untergrund zu ermitteln.


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