Wenig Wortwitz

Das Ehepaar Dorn (Nora Tschirner) und Lessing (Christian Ulmen) ermittelt. (Foto: MDR/Wiedemann & Berg/Anke Neugebauer)

Daraufhin heuert die Witwe wieder als Tänzerin im Bordell „Chez Chériechen“ an. Besitzer des Ladens: Fritjof „Fritte“ Schröder (Andreas Döhler). Dessen Bruder Martin (Sascha Alexander Geršak) und dessen Schwägerin Cleo (Elisabeth Baulitz) profitieren vom Tod Sassens: Schließlich bietet das Paar mit seinem Steinbruch einen von zwei potenziellen Standorten für das geplante Goethe-Geo-Museum – der einzige Weg für die beiden, um eine drohende Insolvenz abzuwenden. Sassen hatte seinerseits vor seinem Tod angekündigt, der Stadt ein Grundstück für die Umsetzung des Museumsprojekts zu schenken. Ein Mordmotiv?

Kira Dorn (Nora Tschirner) und Lessing (Christian Ulmen) versuchen herauszufinden, warum Sassen sterben musste, und stoßen dabei prompt auf die nächste Leiche. Klingt alles sehr verworren? Ist es auch.

Wer noch Feuer und Flamme ist vom Dortmunder „Tatort“ am vergangenen Sonntag, hat jetzt Zeit, mehr als nur einen Gang runterzuschalten. Dass Spannung nicht das Maß der Dinge im Weimarer „Tatort“ ist, ist nichts Neues. Doch diesmal hält selbst der Wortwitz nicht so recht, was er sonst verspricht. Der Spagat zwischen Krimi und Komödie – und nun auch ein wenig Drama – gelingt im sechsten Fall des Duos nur mäßig. Wer nicht einschaltet, hat diesmal nicht allzu viel verpasst.


Mit ePaper wird die Zeitung digital: Testen Sie jetzt das ePaper Ihrer Heimatzeitung zwei Wochen kostenlos!
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2018
Kommentare (0)
Mehr aus Tatort