Zurück im Leben

Batic (Miroslav Nemec, l.) und Leitmayr (Udo Wachtveitl, r.) nehmen Thomas Jacobi (Martin Feifel) in die Zange. (Foto: BR/Claussen + Putz Filmproduktion GmbH/Hendrik Heiden)

 

Verena Schneider wird tot vor der Tiefgarage ihrer Wohnung aufgefunden. Erstickt. Ihr Lebensgefährte Thomas Jacobi (Martin Feifel) hat ein Alibi: Zur Tatzeit war er bei seiner Hausärztin. Auch mit ihr führt er eine Beziehung. Ebenso wie mit diversen weiteren Frauen, wie Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl), Ivo Batic (Miroslav Nemec) und der immer besser ins Team integrierte Kalli Hammermann (Ferdinand Hofer) nach und nach staunend feststellen. Ein Mord aus Eifersucht? Während Leitmayr sich auf den Fall stürzt, stürzt sich der wieder sehr lebendige Batic lieber in seine Affäre mit einer verheirateten, deutlich jüngeren Frau. Dann wird auch noch Jacobis Hausärztin umgebracht.

„Die Liebe, ein seltsames Spiel“ von Regisseur Rainer Kaufmann macht auf unangestrengte und oftmals selbstironische Weise Polyamorie und Monogamie sowie Offenheit und Betrug zum Thema. Witzelnde Kommissare, die sich gegenseitig aufs Korn nehmen, bilden einen scharfen Kontrast zu „Der Tod ist unser ganzes Leben“. Beispielhaft für die Vielseitigkeit der beiden Münchener „Tatort“-Protagonisten. Einen scharfen Kontrast bildet auch das überraschende und etwas fragwürdige Ende der neuen Folge. Dennoch: einschalten!


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