„Aida“ und ein Katzentrio suchen Zuhause

Tierheim  Die Hündin liebt Spaziergänge / Die Pflege der drei Samtpfoten hat den Verein viel Geld gekostet

...ebenso wie die Mischlingshündin „Aida“... (Foto: K. Weber)
Suchen ein neues Zuhause: „Freya“... (Foto: K. Weber)
... die inzwischen von den Tierheimmitarbeitern wieder aufgepäppelte Katzendame „Berchta“ ... (Foto: K. Weber)
... und auch der schwarze Kater „Odin“. (Foto: K. Weber)
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"Einfach nur klasse!" - Schäferhund "Aida" sucht Zuhause

Schäferhund-Mischling „Aida“ ist acht Jahre alt. Die Hündin ist sehr menschenbezogen, verschmust und topfit. Sie ist lernwillig, so dass Hundesport für sie sicherlich eine gute Beschäftigung wäre. Mit Rüden kommt sie gut aus, mit Hündinnen je nach Sympathie.

Kinder in ihrer neuen Zuhause sollten wenigstens im Grundschulalter sein. Ein ruhiger Haushalt wäre für sie ideal. „Aida“ wäre für Tierfreunde, die gerne wandern, eine prima Begleiterin: Die Hündin liebt Spaziergänge.

Vor Besuch unbedingt Termin vereinbaren

Erst seit kurzem sind „Odin“, „Freya“ und „Berchta“ in der Obhut des Dillenburger Tierheims. „Odin“ und „Freya“ sind angeblich in einem Karton im Wald bei Niederscheld gefunden worden. Recherchen der Tierheimmitarbeiter hätten jedoch eine andere Geschichte ergeben, sagt Tierheimleiterin Christine Nickel. Man gehe mittlerweile davon aus, dass die Katzen von der früheren Besitzerin abgegeben worden seien.

„Odin“ und „Freya“ sind acht Jahre alt. Kater „Odin“ hat eine Autoimmunkrankheit, die wahrscheinlich über Jahre hinweg nicht behandelt wurde. Sie führte zu schmerzhaften Wucherungen im Mundraum, die nun behandelt werden.

Auch „Freyas“ Zustand war nicht gut. Wie bei „Odin“ musste sie eine Zahnsanierung über sich ergehen lassen. Zudem war sie verfloht und hatte Ohrmilben. Ihr geht es mittlerweile wieder gut. Sie ist verschmust und lässt sich gerne streicheln.

Die 2011 geborene „Berchta“ stammt ebenfalls aus Niederscheld. Sie ist recht scheu und noch in Quarantäne. Demnächst soll sie zu „Odin“ und „Freya“ ziehen.

Mit dem kranken Katzentrio sind im Tierheim wieder teure „Pflegefälle“ gelandet. Das Tierschutzverein Dillenburg und Umgebung, der die Einrichtung betreibt, hat finanzielle Sorgen, unter anderem weil immer öfter Tiere abgegeben werden, die völlig vernachlässigt sind. „Katzen wie ,Odin’, ,Freya’ und ,Berchta’ kosten uns richtig viel Geld“, sagt Christine Nickel. „Da buttern wir rein, um sie überhaupt wieder auf den Damm zu bekommen.“ Die Leiterin des Tierheims ist zugleich die Vorsitzende des Vereins.

Wer „Aida“, „Odin“, „Freya“ und „Berchta“ ein Zuhause geben möchte, der sollte vor einem Besuch im Dillfeld unbedingt unter (0 27 71) 3 22 22 einen Termin vereinbaren. Das Tierheim hat keine regelmäßigen Öffnungszeiten. Weitere Infos: www.tierheimdillenburg.de. (kaw)


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